Komisch nur mit Musik – und ganz ohne Worte

dzDuo „Duel“ im studio theater

Komisch ganz ohne Worte – dass das geht, bewies das französische Musik-Comedy-Duo „Duel“ bei einem Auftritt in der Kabarett-Reihe im studio theater.

von Coralie Nicolei

Bergkamen

, 18.11.2018, 12:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Musikcomedy ist ein Genre, das für die meisten Besucher des studio theaters noch relativ unbekannt ist. Dennoch war das Publikumsinteresse beim Auftritt des französischen Duos „Duel“ sehr groß – es blieben nur wenige Plätze im Saal frei. Eine „atemberaubende lustige Show mit einer Menge Slapstick“ versprach das aktuelle Programm „Opus 3“ .

„Duel“ das sind der Cellist Laurent Cirade aus Paris und seine neue Bühnenpartnerin, die Chansonette und Pianistin Nathalie Miravette.

Die Performance von Duel ist verrückt, unwiderstehlich und vor allem hochkarätig. Ein Duett im Duel. Cirade und Miravette haben beide eine klassische Musikausbildung genossen und wurden für ihr musikalisches Können mehrfach ausgezeichnet. Sie verstehen es, ihr Publikum mit virtuos gespielter Musik und hinreißendem Slapstick zu fesseln. Die Weiblichkeit der einen trifft auf die schelmische Verspieltheit des anderen.

Die ganze Show unter dem Titel „Opus 3“ – in der Vorankündigung als das „allerstärkste“ Programm von Duel beschrieben – spielte sich nonverbal ab. Es wurde also nicht gesprochen, aber es wurde immer mal wieder unartikuliert Laut gegeben oder gequietscht, und ab und an ertönte auch eine Stimme oder das Geräusch von marschierenden Stiefeln aus dem Off.

Doch es brauchte keine Worte, wenn sich die beiden während ihres Spiels gegenseitig provozierten, sich kleine Fallen stellten und versuchten, sich gegenseitig zu überflügeln. Sie spielten von Bach über die Beatles bis zu den Rolling Stones langsame und schnellere, groovige Stücke.

Dabei schien es, als würden sie sich über ihre Musik miteinander unterhalten. Das Publikum hörte Frustration, spürte die Wünsche der beiden und den Spaß, den sie allein mit ihrer Musik und ihrem Slapstick vermittelten.

Das können sie so besonders gut, da sie bereits seit 15 Jahren Bühnenerfahrung sammeln konnten. Neben den Besuchern der Festivals in Avignon und in Edinburgh begeisterten sie das Publikum in über 39 Ländern und Städten zwischen New York und Tokio.

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