Kohle-Gipfel im Kreishaus: Wie geht es weiter nach dem Kohle-Ausstieg?

Kohle-Ausstieg

Das Kraftwerk in Heil produziert Strom aus Steinkohle – noch. Spätestens 2038 ist Schluss. Wie es nach dem Kohle-Ausstieg weitergeht, darum geht es am Mittwoch bei einem Gipfel im Kreishaus.

Kreis Unna

, 29.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Kohle-Gipfel im Kreishaus: Wie geht es weiter nach dem Kohle-Ausstieg?

Staatssekretär Christoph Dammermann (l.), hier bei seiner Ernennung durch Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), kommt am Mittwoch zum Kohle-Gipfel ins Kreishaus Unna. © dpa

Vier Kraftwerksstandorte gibt es im Kreis Unna, neben dem Steag-Kraftwerk in Heil sind Lünen (2) und Werne von dem beschlossenen Kohle-Ausstieg betroffen. Das Trianel-Kraftwerk in Lünen ist neben dem Kraftwerk in Heil das einzige, das noch am Netz ist – und laut Auskunft der Steag auch noch lange bleiben wird.

Dennoch machen sich die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung schon ihre Gedanken, wie der neuerliche Strukturwandel zu bewältigen ist. Der Kreis Unna und seine Wirtschaftsförderung (WFG) etwa haben ein Interesse daran, die Standorte zu modernen Industrie- und Gewerbeparks weiterzuentwickeln.

Das Land NRW hat seine Unterstützung zugesichert und wird darüber am Mittwoch im Kreishaus aus erster Hand informieren. Christoph Dammermann, FDP-Politiker aus Werne und Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, trifft in Unna auf die Bürgermeister der vom Kohle-Ausstieg betroffenen Ruhrgebietsstädte, darunter auch Roland Schäfer. Mit am Tisch sitzen werden außerdem Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr, WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom sowie Mike-Sebastian Janke, Kreisdirektor und Kämmerer des Kreises Unna.

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