Knotenpunkt-Schilder für mehr Sicherheit am Kanal und im Wald

dzFür Wanderer und Radler

Die beliebten Wander- und Radlerstrecken in Bergkamen werden mit einem Notfallsystem ausgerüstet. Schilder an Knotenpunkten sollen die Orientierung erleichtern.

Bergkamen

, 17.10.2018, 16:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der vor knapp einem Jahr von der CDU gestellte Antrag, die Bänke in Bergkamen zu nummerieren, damit Rettungskräfte im Notfall schneller vor Ort sein können, gab den Anstoß, Wege am Kanal und im Wald ein wenig sicherer zu gestalten. Nach und nach wird derzeit das sogenannte Knotenpunktsystem, das der Regionalverband Ruhr für die neue Beschilderung überregionaler Radrouten in der Metropole Ruhr durchführt, in Bergkamen ausgebaut.

Das System soll möglichst einheitlich gestaltet werden, in Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Ruhr und dem Kreis Unna. Erste Schilder mit Angaben zum Standort bzw. Knotenpunkt sind bereits aufgestellt, unter anderem am Kanal, wie Beigeordnete Christine Busch bestätigte.

Eine gute Idee sei eine gute Idee, so Busch, und auch wenn es beim RVR mit der Umsetzung des kompletten Knotenpunktsystems zeitlich ab und an hake, sei die Stadt in bestimmten Bereichen längst auch selbst aktiv geworden. Zudem sei der RVR ja auch nicht überall zuständig .

Der RVR hat das sogenannte Knotenpunktsystem aus Holland übernommen. Ein Teil der Bergkamener Informationstafeln ist bereits ausgetauscht. Diese Knotenpunkte sind eine neue Beschilderung und Verknüpfung der überregionalen Radrouten im Ruhrgebiet.

Knotenpunkt-Schilder für mehr Sicherheit am Kanal und im Wald

In der Hohen Mark bei Haltern hat der RVR bereits ein System an Knotenpunkten installiert, dass die Orientierung im Notfall erleichtert. © Michael Dörlemann

Neue Schilder

Die neuen Schilder mit Entfernungsangaben und Nummerierung sollen allen Radlern und auch Wanderern eine unkomplizierte Navigation ohne weitere technische oder klassische Hilfsmittel ermöglichen. Radler müsssen sich künftig nicht mehr mit Kartenmaterial oder an Ortsbezeichnungen orientieren. Es reicht, sich die Nummerierungen der Knotenpunkte zu merken. Darüber hinaus sind die Knotenpunkte mit einem Notrufsystem und touristischen Informationen ausgestattet. In der Regel soll an jedem Wegweiser eine Orientierungstafel mit Karte des Netzsystems und den Nummerierungen stehen, so dass sich nun auf allen neuen Tafeln im unteren Bereich eine eindeutige Beschreibung des jeweiligen Standortes befindet.

Bis Mai 2019, so schätzt Busch, soll die Ausschilderung mit den neuen Informationstafeln abgeschlossen sein.

Auch für die Halde Großes Holz gibt es schon länger Forderungen ein System zu installieren, dass für den Notfall eine schnelle Ortsbestimmung ermöglicht. Busch erläuterte, dass die Situation auf der Halde wegen der Rettungswege schwierig ist. Retter hatten beklagt, dass diejenigen, die einen Notruf absetzen, oft nur schwer beschreiben können, wo sie sich befinden.

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