Im städtischen Kindergarten Mikado ist zu wenig Platz. Wenn sich das nicht ändert, muss eine Gruppe schließen. © Stefan Milk
Kita „Mikado“

Kindergarten bleibt trotz Raummangels geöffnet

In der Kita „Mikado“ ist zu wenig Platz, die Stadt muss dringend anbauen. Aber das dauert. Nun ist zumindest die Gefahr gebannt, dass nicht mehr alle Kinder bereut werden dürfen.

Bis die Bauarbeiten für den Anbau des städtischen Familienzentrums „Mikado“ an der Eichendorffstraße beginnen, wird es noch dauern. Das Rathaus sucht gerade per Ausschreibung einen Architekten. Die Gefahr, dass wegen Raummangels eine Kindergartengruppe geschlossen werden muss, ist aber erst einmal gebannt.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) habe eine Ausnahmegenehmigung verlängert, berichtete die Beigeordnete Christine Busch in der jüngsten Ratssitzung.

Das ist notwendig, weil die Stadt schon vor einiger Zeit eine fünfte Gruppe eingerichtet hat, aber in dem Gebäude eigentlich nur Platz für vier ist. Die Betriebsgenehmigung des LWL wäre im kommenden Sommer ausgelaufen. Bis dahin wird der Anbau mit Sicherheit noch nicht stehen, sodass die Stadt nun zumindest Zeit gewonnen hat. Wann genau die Arbeiten beginnen steht noch nicht fest.

Den Bauzeitenplan soll der Architekt aufstellen, den die Stadt in Kürze beauftragen will. Busch rechnet damit, dass die Ausnahmegenehmigung noch vor der Fertigstellung des Anbaus ausläuft. Allerdings gebe es bereits Signale vom LWL, dass er sie dann noch einmal verlängern würde, sagte Busch in der Ratssitzung.

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Redaktion Bergkamen
1967 in Ostwestfalen geboren und dort aufgewachsen. Nach Abstechern nach Schwaben, in den Harz und nach Sachsen im Ruhrgebiet gelandet. Erst Redakteur in Kamen, jetzt in Bergkamen. Fühlt sich in beiden Städten wohl.
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