Neubaugebiet in Oberaden Politische Mehrheit für Bebauung zeichnet sich ab

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Milk/Montage: Tatenhorst
Bürgermeister Bernd Schäfer selbst stellte am Donnerstag den Antrag an den Rat der Stadt Bergkamen, die Diskussion und Abstimmung über den Bebauungsplan des sogenannten Erdbeerfeldes in Oberadens Mitte von der Tagesordnung zu nehmen. © Milk/Montage: Tatenhorst
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Es war eine Überraschung mit Sensationscharakter, dass sämtliche Ratsfraktionen im Ausschuss für Bauen und Verkehr im November die SPD überstimmten und der Bebauungsplan für das Erdbeerfeld somit nicht zur Abstimmung kam. Weil viel Beratungsbedarf herrschte, nahm Bürgermeister Bernd Schäfer das Thema zwei Tage später sogar gänzlich von der Tagesordnung der Ratssitzung. An diesem Donnerstag soll nun die Entscheidung fallen.

„Es gab im Nachgang der Bauausschuss-Sitzung mehrere Anfragen der Fraktionen, und deren Beratungsbedarf haben wir erfüllt“, erklärte der amtierende Baudezernent Marc Alexander Ulrich. Und auch wenn Detailfragen zum Städtebaulichen Vertrag im nicht-öffentlichen Teil besprochen wurden, signalisierte die CDU ihre Zustimmung.

Unsere Fragen wurden beantwortet, sagte Thomas Eder, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Bauen und Verkehr. „Wir werden das Thema wieder so positiv begleiten wie bisher.“ Damit dürfte sich eine Mehrheit des Rates an diesem Donnerstag für den Bebauungsplan aussprechen. Und der hat die finale Beschlussfassung.

Eine kritische Anmerkung der CDU zur geplanten Fernwärmeversorgung des Neubaugebietes wischte Ulrich jedoch vom Tisch: „Wir machen hier nur die Bauleitplanung“, erklärte er. Inwieweit ein Anschluss Oberadens ans Fernwärmenetz der GSW für die Stadtwerke wirtschaftlich tragbar sei, müsse in deren Gremien diskutiert werden. „Da mischen wir uns als Stadt nicht ein.“