Kaufland in Bergkamen Mitte verhandelt über langfristigen Mietvertrag

dzRathaus-Center

Bisher läuft der Mietvertrag von Kaufland für seinen Markt in Bergkamen-Mitte bis 2025. Sowohl das Handelsunternehmen als auch der Vermieter wollen ihn verlängern. Aber noch wird verhandelt.

Bergkamen

, 07.03.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auch Thorsten Unterfeld hat von dem Gerücht gehört, dass Kaufland in die noch zu bauende „Bergkamen Galerie“ einziehen soll. Er hat einen unanfechtbaren Beweis, das zu widerlegen: Einen gültigen Mietvertrag mit Kaufland für die „Rathaus Galerie“. Die gehört der DTU Beta GmbH, deren Geschäftsführer Unterfeld ist, und steht an der Töddinghauser Straße. Der Vertrag läuft bis zum 31. Oktober 2025.

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So lange wird Kaufland also an seinem angestammten Standort in Bergkamen-Mitte bleiben – mindestens. Denn sowohl der Vermieter, also die DTU, als auch der Mieter, also Kaufland streben einen langfristige Vertragsverlängerung an.

Kaufland will seine Verkaufslfläche im Zuge des Umbaus verkleinern.

Kaufland will seine Verkaufslfläche im Zuge des Umbaus verkleinern. © Stefan Milk

Kaufland will seinen Markt modernisieren

Und beide Seiten arbeiten daran, den Supermarkt grundlegend umzubauen und zu modernisieren. Allerdings haben sie sich noch nicht abschließend geeinigt. „Eine Verhandlungsrunde brauchen wir wohl noch“, sagt Unterfeld, der hofft, Ende März ein Ergebnis vorlegen zu können.

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Der Optimismus scheint berechtigt, denn auch Kaufland-Sprecherin Andrea Kübler aus der Unternehmenszentrale in Neckarsulm teilt auf Nachfrage mit, dass die „interne Planung“ für den Umbau des Kaufland-Marktes in Bergkamen laufe. Da sie noch nicht abgeschlossen sei, könne Kaufland jedoch noch keine Details nennen. Kaufland plane jedoch, den Verkauf während der Umbauphase fortzusetzen. Das spricht dafür, dass Kaufland ebenfalls Interesse daran hat, im „Rathaus-Center“ in Bergkamen zu bleiben.

Der Umbau erfordert große Investitionen

Da aber beide Seiten für den geplanten Umbau große Investitionen tätigen müssen, ist es nachvollziehbar, dass sie sorgfältig verhandeln. Einige Grundzüge des geplanten Umbaus zeichnen sich allerdings schon ab, seitdem Kaufland im vergangenen Oktober eine Option hatte verstreichen lassen und der Vertrag sich zunächst um fünf Jahre verlängert hatte. So will Kaufland die umfangreiche Verkaufsfläche wohl verkleinern.

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Zugleich will das Handelsunternehmen seine Verwaltungsräume, die im gesamten Gebäude verteilt sind, im oberen Geschoss konzentrieren. Dann wäre noch Platz für weitere Geschäfte in dem Einkaufszentrzum. Neue Mieter will Unterfeld allerdings erst akquirieren, wenn er sich mit Kaufland abschließend geeinigt hat.

Die Aussichten dafür sind offenbar gut. Und so bleibt das, was Unterfeld über einen Umzug von Kaufland auf die andere Straßenseite gehört hat, wohl das, was es von Anfang an war: Ein Gerücht.

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