Katechumenen gestalten Gottesdienst

dzKirche erleben und mitmachen

Beim ersten Werkstattgottesdienst in der Christuskirche hatten am Sonntag die neuen Katechumenen das Sagen. Nur für das Abendmahl war Pfarrerin Sophie Ihne gefragt.

28.10.2018, 14:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Alle anderen wichtigen Aufgaben – von den Fürbitten über die Predigt bis hin zum Glaubensbekenntnis – teilten die zwölf angehenden Konfirmanden untereinander auf.

Für ihre ersten „eigenen“ Konfis in der Martin-Luther-Kirchengemeinde hat sich Sophie Ihne mit ihrem Team ein ganz neues Konzept ausgedacht. „Wir wollten, dass es zukünftig mehr ums Erleben und Mitmachen geht und keinen reinen Frontalunterricht machen“, erläutert die junge Pfarrerin am Sonntag.

Predigt selbst geschrieben

Dazu gehöre auch jener Werkstattgottesdienst, bei dem die Konfis sämtliche Vorbereitungen selbst hatten treffen müssen.

„Damit möchten wir erreichen, dass sie sich bei späteren Abendmahl- oder auch normalen Gottesdiensten mühelos zurechtfinden“, betonte Ihne. Auf der Konfi-Fahrt in den Herbstferien hatten sich die Katechumenen erstmals untereinander beschnuppern können, Sonntag begannen sie schließlich offiziell damit, ihre Kirchengemeinde kennenzulernen. Vor Beginn des Gottesdienstes wurde noch einmal fleißig geprobt, dann ging es auch schon los. „Im Nachhinein war es gar nicht so anstrengend, alles zu planen“, verriet der 13-jährige Justus.

Ein bisschen aufgeregt sei er aber schon gewesen. Verständlicherweise – immerhin durfte er gemeinsam mit der zwölfjährigen Mira die Predigt verlesen. Den Inhalt kannte vor allem Mira in- und auswendig: „Es geht um das Abendmahl und einen Brief von Paulus. Der beschwert sich nämlich, dass die Leute einfach zu unterschiedlichen Zeiten zum Abendmahl kommen und dann oft schon betrunken sind“, so die Katechumenin.

Beim tatsächlichen Abendmahl kam am Sonntag glücklicherweise niemand zu spät. Und auch sonst ging der Gottesdienst nahezu reibungslos über die Bühne. Das machte die „Konfis“ merklich stolz – auch, wenn es in der Kirche nicht ganz so voll war wie erhofft.

Stimmung kam trotzdem auf: Nicht zuletzt dank der fröhlichen Kirchenlieder, bei denen Pfarrer Reinhard Chudaska die Katechumenen persönlich auf seiner Gitarre unterstützte. Pfarrerin Ihne stimmte zusätzlich am Klavier ein.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Haus Masuren
Krystyna Ludwig verwirklicht mit 63 ihren Traum und eröffnet ein polnisches Restaurant
Hellweger Anzeiger Tanzschule Dancers Home
Haus des Geldes bis Toy Story: Bei dieser Show werden Filme und Serien zu Tänzen
Hellweger Anzeiger Größter Weihnachtsmarkt
Vereinsprogramm und Kunsthandwerk - das macht den Oberadener Weihnachtsmarkt so besonders
Hellweger Anzeiger Ehemaliger Sakralbau
Die „unendliche Geschichte“ mit der Kapelle Heil geht langsam zu Ende