Kinderbibelwochen mit Handpuppen

dzAuferstehungskirche

Bei der Kinderbibelwoche in der Auferstehungskirche geht es um biblische Geschichten, die am Wasser spielen. Dabei erfüllt ein Mitbringsel von Pfarrer Maties aus Hamburg eine zentrale Rolle.

Weddinghofen

, 18.10.2018, 16:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Käpt‘n Petersen darf nicht fehlen, wenn sich die Mädchen und Jungen zur Kinderbibelwoche in der Auferstehungskirche versammeln. Pfarrer Christoph Maties hat die bärtige Handpuppe von seinem Aufenthalt in Hamburg mitgebracht. Und bei dem Kontaktstudium in der Hafenstadt ist Mathis auch auf die Idee für das Thema gekommen, mit dem sich die Kinder seit Dienstag und noch bis Freitag befassen: „Moin! Schiff ahoi! Mit Jesus in einem Boot“.

„Es geht um biblische Geschichten, die am oder auf dem Wasser spielen“, sagt Presbyterin Almut Dinter-Brosch, die hilft, die Kinder zu betreuen. Und solche biblische Motive gibt es eine ganze Menge. Am bekanntesten dürfte das sein, in dem Jesus über das Wasser wandelt. Aber auch die „Speisung der 5000“ ist eine der Bibelstellen, mit denen die Kinder sich befassen. Denn bei der vermehrte Jesus eben nicht nur fünf Brote, sondern auch zwei Fische, um die Menschenmenge zu ernähren. Nicht ganz so allgemein bekannt ist eine Szene vom Ende des Johannes-Evangeliums. Bei der offenbart sich der auferstandene Jesus seinen zunächst ungläubigen Jüngern – das Ganze spielt am See Tiberias. Das Alte Testament kommt ebenfalls in der Bibelwoche vor. Zum Beispiel die Geschichte Moses´, der ja bekanntlich in einem Körbchen auf dem Nil ausgesetzt wurde, um ihn vor den Kindermord-Plänen des Pharaos zu retten.

Der Bezug zum Wasser ist eine Möglichkeit, den Kindern, die nicht immer ganz leicht zu interpretierenden Bibelgeschichte auf altersgerechte Art und Weise näherzubringen. Eine weitere bietet eine zweite Handpuppe, die Pfarrer Maties bei den morgendlichen Treffen in der Kirche benutzt: „Rüdiger, die Schiffsratte“. „Sie will immer biblische Geschichten erzählen“, sagt Dinter-Brosch. Käpt‘n Petersen verhindert das, sodass die Kinder sie dann in ihren jeweiligen Gruppen erarbeiten müssen.

Kinderbibelwochen mit Handpuppen

Gebastelt wird bei der Kinderbibelwoche auch: Lina (vorne), Lilly und Leon (hinten) bemalen ihre Pappmachee-Herzen. Drawe © Marcel Drawe

Ehrenamtliche Helfer

Dabei haben es Dinter-Brosch und die anderen erwachsenen und jugendlichen Helfer, die sich ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren, mit einer relativ breiten Altersspanne zu tun: An der Kinderbibelwoche nehmen sowohl Mädchen und Jungen aus dem evangelischen Kindergarten am Grünen Weg teil als auch Grundschüler aus den Klassen eins bis vier. Die unterschiedlichen Altersgruppen müssen natürlich auf unterschiedliche sowie angemessene Art und Weise mit den biblischen Inhalten vertraut gemacht werden. Auf konfessionelle Grenzen achten die Verantwortlichen der evangelischen Friedenskirchengemeinde dabei nicht: „Es nimmt auch das eine oder andere katholische Kind teil“, sagt Dinter-Brosch.

Allerdings geht die Resonanz auf die Kinderbibelwoche verglichen mit früheren Jahren zurück. Diesmal machen laut Dinter-Brosch rund 50 Mädchen und Jungen. In früheren Jahren verzeichnete die Friedenskirchengemeinde durchaus schon mal dreistellige Teilnehmerzahlen. „Die Zahl der Angebote in den Herbstferien hat deutlich zugenommen“, nennt Dinter-Brosch einen der Gründe dafür. Und seitdem die schulfreie Zeit wieder zwei Woche dauern, nutzten das viele Familien mit schulpflichtigen Kindern, um zu verreisen.

Auf eine gute Beteiligung hoffen die Gemeindeverantwortlichen aber bei dem Familiengottesdienst, der die Kinderbibelwoche am Sonntag, 21. Oktober, beschließen, wird. Er beginnt um 10.30 Uhr in der Auferstehungskirche an der Goekenheide. Und auch dort wird es einen Bezug zum Wochenthema Wasser geben: Pfarrer Maties wird dabei taufen.

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