Jugendliche sind im Jugendheim „Balu“ und bei den Streetworkern wieder willkommen

dzJugendarbeit

Die Anlaufstelle „Anstoß“ der Streetworker und das Kinder- und Jugendhaus Balu sind wieder geöffnet. So unbefangen wie bisher können Jugendliche die Einrichtungen aber noch nicht benutzen.

Bergkamen

, 19.05.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jugendliche haben ab diesem Dienstag wieder zwei Möglichkeiten mehr, sich zu treffen und ihre Freizeit zu gestalten. Die Anlaufstelle „Anstoß“ des Streetwork-Teams und das Kinder- und Jugendhaus Balu am Grünen Weg in Weddinghofen sind wieder geöffnet. Nur auf das Jugendheim Yellowstone in Oberaden müssen sie weiter verzichten.

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Auch im Anstoß und im Balu ist noch lange nicht alles so wie gewohnt. In beiden Einrichtungen gelten spezielle Hygiene- und Kontaktregeln, sagt Christian Scharwey vom Kinder und Jugendbüro der Stadt. Wer in die Einrichtungen kommt, muss sich die Hände waschen, Schutzmaske tragen und Abstand zu den anderen halten.

So eng wie bei der Ferienbetreuung im Sommer dürften diese Mädchen zurzeit nicht zusammensitzen, wenn sie ins Kinder- und Jugendhaus Balu kommen. Immerhin ist die Einrichtung wieder geöffnet.

So eng wie bei der Ferienbetreuung im Sommer dürften diese Mädchen zurzeit nicht zusammensitzen, wenn sie ins Kinder- und Jugendhaus Balu kommen. Immerhin ist die Einrichtung wieder geöffnet. © Marcel Drawe

Schutzmaske und Desinfektionsmaßnahmen

Bestimmte Dinge sind auch nur eingeschränkt und unter strengen Auflagen möglich. Kicker und Billard dürfen zwar benutzt werden – danach müssen sie aber erst einmal desinfiziert werden. Außerdem ist die Anzahl der Personen begrenzt, die gleichzeitig Zutritt zu den Einrichtungen bekommen. Wenn mehr Jugendliche kommen, müssen sie draußen bleiben.

Bereits seit Mitte März waren alle Jugendeinrichtungen in der Stadt geschlossen. Die „Coronaregeln“ stellen die offene und mobile Jugendarbeit nach Scharweys Angaben vor große Herausforderungen. Unter der offene Jugendarbeit ist zu verstehen, dass jeder in die Einrichtungen kommen kann. Die mobile Jugendarbeit betreiben die Streetworker, wenn sie Jugendliche an ihren Treffpunkten aufsuchen.

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„Normalerweise sind gerade Nähe, Bewegung und ungezwungenes Beisammensein zentrale Bestandteile für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“, teilt Scharwey mit. In den vergangenen Wochen konnten die städtischen Mitarbeiter nur digital Kontakt mit den Jugendlichen halten.

Jugendamt konzentriert sich auf zwei Einrichtungen

Die beiden Einrichtungen sind zunächst täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet – außer am Wochenende. In der Anlaufstelle ist aufgrund des begrenzten Platzes eine vorherige Absprache mit dem Streetworkteam zwingend notwendig.

Jugendeinrichtungen

Auskunft zum Programm und zu den Schutzmaßnahmen

  • Die Anlaufstelle Anstoß des Streetwork-Teams ist unter Tel. (02307) 282740 zu erreichen.
  • Wer kommen will, sollte sich dort anmelden.
  • Das Kinder- Jugendhaus Balu hat die Telefonnummer (02307) 60235.
  • Unter beiden Nummern gibt es detaillierte Auskünfte zu den Programmangeboten und zu den Schutzmaßnahmen, die Besucher einhalten müssen.

Im Balu sei deutlich mehr Platz, eine Anmeldung sei hier nicht erforderlich, teilt Scharwey mit. Das Kinder- und Jugendbüro will die Gruppen und Vereine, die ihre Übungsstunden in den städtischen Jugendhäusern haben, in den nächsten Tagen kontaktieren, um individuelle Lösungen zur Fortsetzung des Vereinsbetriebs zu finden.

Das Jugendzentrum Yellowstone in Oberaden bleibt zunächst geschlossen, denn dort gibt es nur eine Mitarbeiterin. Das Jugendamt will die Mitarbeiter auf die Anlaufstelle und das Balu konzentrieren.

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