Jugend rockt zum zehnten Mal den Yellowstone

dzNachtfrequenz 2019

Die lange Nacht der Jugendkultur, genannt Nachtfrequenz, ließ viele junge Leute am Wochenende nicht schlafen. Auch im Yellowstone in Oberaden ging auf und vor der Bühne die Post ab.

von Klaus-Dieter Hoffmann

Bergkamen

, 29.09.2019, 16:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Getreu dem Motto „Get Loud For Youth Culture!!!“ wackelten am Wochenende beim größten NRW-Kulturereignis für Jugendliche insbesondere in den Jugendzentren von rund 90 Städten und Gemeinden die Wände. Keine Frage, dass auch Bergkamen mit seinem Jugendzentrum „Yellowstone“ mit von der Partie war, als es hieß „Nacht der Jugendkultur - Nachtfrequenz 19“.

Dabei werden es viele ältere Semester vermutlich nicht einmal mitbekommen haben, dass NRW erneut von dem Beben erschüttert wurde. Allerdings war dieses Beben auf der nach oben offenen Dezibelskala aus seismoligischer Sicht auch nicht wirklich gefährlich. Doch die „Nacht der Jugendkultur – Nachtfrequenz 19“ durfte im nunmehr zehnten Jahr sogar runden Geburtstag feiern.

Von Jugendlichen für Jugendliche

Die Idee der „nachtfrequenz“: Sie lädt zum Schauen, Hören und vor allem zum Mitmachen ein. Gemacht von Jugendlichen für Jugendliche. Mit David Jentsch, Steffen Schinck und Moritz Brückner hatte „Altmeister“ Dave Zolda dennoch gleich drei versierte „Macher“ für sein Organisationsteam gefunden, denn die Drei haben nicht nur genügend Band-Erfahrung mit der eigenen Band, sondern auch gute Kontakte zu interessanten regionalen wie überregionalen Bands.

Bis spät nach Mitternacht sollte wieder im Yellowstone gerockt und gefeiert werden – und da war es natürlich ein echter Glücksgriff, dass mit den „Last Careless“ eine Tribute-Band verpflichtet werden konnte, die der Horrorpunk-Band „Misfits“, nicht zu verwechseln mit den „Missfits“ von Gerburg Jahnke, in Musik und Maskerade in nichts nachsteht.

Vier starke Bands heizten ein

Damit der lange Abend nicht langweilig wurde, heizten gleich vier weitere starke Bands aus unterschiedlichen Hard-Rock-Genres die Stimmung weiter an. „Power Word Kill“ aus Bergkamen begeisterte mit einer gesunden Mischung aus Balladen und Heavy-Metal, die „SF Outlaws“ aus Lünen mit fetzigem Hardcore und Punk. Ambitioniert hingegen die Mischung der Düsseldorfer Punk-Band „SF Outlaws“ die mit speziellem Blues’n’Boogie begeisterte. Gleich mit einem gecharterten Linienbus angereist war sogar die Paderborner Allstar-Band „uwe against the machine“. Singer-Songwriter „Rasputin Douglas“ alias Moritz Brückner begeisterte in den Pausen mit seinem experimentellen Hard-Rock-Trash an der Sologitarre.

Kurzfilm läuft nonstop die ganze Nacht

Für einiges Aufsehen sorgte bei den Nachtfrequenz-Besuchern gleich zu Beginn des Abends aber der Kurzfilm „Streetwork“, der im Foyer des „Yellowstone“ nonstop über den großen Bildschirm flimmerte. Bei den vergangenen Projektwochen zum Thema „SzenenTreffs“ hatten nämlich die Bergkamener Streetwork-Kids nicht nur für viel Action gesorgt, sie hatten das Ganze auch gleich per Videodreh festgehalten.

Zusammen mit Autor und Filmemacher Daniel Schinzig wurde nun aus den Szenen mit selbst komponierter Rap-Musik und gekonnter Tanz-Performance ein spannender Video-Clip produziert, der demnächst auch auf YouTube abgerufen werden kann.

Bergkamen Metalizes am 11. Oktober

Hard-Rock-Fans müssen übrigens nicht lange auf das nächste Event im Yellowstone waren, denn am 11. Oktober folgt bereits das Volume 6 von Bergkamen Metalized.

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