Jetzt suchen die Kampfmittel-Räumer das PueD-Gelände auf Grimberg 3/4 ab

dzGeplantes Gesundheitszentrum

Das Gesundheitszentrum „PueD“, das schon seit Jahren auf Grimberg 3/4 geplant ist, hat den nächsten Schritt zu seiner Realisierung getan. Wann Baubeginn ist, steht aber immer noch nicht fest.

Bergkamen

, 17.01.2020, 15:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

An diesem Freitag mag sich der eine oder andere Weddinghofer, der an der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 vorbeikam, gewundert haben: Auf der Fläche am Kleiweg, auf der schon seit einigen Jahren das Gesundheitszentrum PueD geplant ist, war ein Bagger bei der Arbeit.

Wer jedoch hofft, dass es sich dabei um die ersten Arbeiten am Gesundheitszentrum handelt, hat sich jedoch getäuscht: Der Bagger gehört zum Kampfmittelbeseitigungsdienst, der das Gelände vorsorglich nach Blindgängern absucht, bevor es gebaut wird.

PueD GmbH sieht Untersuchung als weiteren Schritt zum Baubeginn

Andreas Schmid, der Pressesprecher der PueD GmbH, wollte das immerhin als einen weiteren Schritt zum Baubeginn des Zentrums werten. Ins PueD, dessen Name die Abkürzung für „Partner unter einem Dach“ ist, sollen mehrere Institutionen einziehen, die von vielen sehnsüchtig erwartet werden.

Die Stadt beispielsweise wartet schon lange auf die Kindertagesstätte im PueD, die mithelfen soll das Loch bei den Kindergartenplätzen zu stopfen. Träger soll die Lebenshilfe Königsborn werden, die auch Betreuungsplätze für behinderte Kinder schaffen soll.

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Stadt und Patienten warten auf neue Ärzte

Außerdem warten die Stadt und viele Patienten auf die Ärzte, die sich im PueD ansiedeln sollen und die Lücke bei der ärztlichen Versorgung schließen sollen.

Nach Schmids Angaben soll das PueD in der kommenden Woche die nächste Hürde auf dem Weg zum Baubeginn nehmen. Die PueD GmbH geht davon aus, dass sie die „Waldumwandlungsgenehmigung“ vom Forstamt bekommt.

Die Genehmigung ist notwendig, weil ein teil der Fläche als Wald ausgewiesen ist, obwohl dort schon seit längerer Zeit keine Bäume mehr stehen. Die PueD GmbH hat eine Fläche in Sendenhorst gefunden, auf der zum Ausgleich neue Bäume gepflanzt werden sollen.

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Noch kein Zeitpunkt für den Baubeginn

Trotz der Fortschritte wollte Schmid aber noch keinen Zeitplan für einen ersten Spatenstich und den Baubeginn des PueD nennen. Das hänge noch von vielen verschiedenen Faktoren ab, sagt er. Unter anderem sei noch nicht klar, ob der Kampfmittelbeseitigungsdienst Blindgänger findet. Falls das so sein sollte, könnte auch das zu weiteren Verzögerungen führen.

Die Planung, das Gesundheitszentrum auf Grimberg 3/4 zu bauen, zieht sich mittlerweile einige Jahre hin. Vorbild ist das Zentrum PueD auf der ehemaligen Zeche Minister Stein in Dortmund-Eving. Die PueD GmbH hat auch schon andere Projekte realisiert oder baut zumindest schon.

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