Jetzt bremst das Wetter die Freigabe der Bahnbrücke Jahnstraße

dzBahnüberführung

Die Arbeiten an der Bahnbrücke Jahnstraße in Heil stocken wegen des Wetters wieder. Straßen NRW korrigiert den Termin für die Freigabe nach hinten und möchte sich lieber nicht endgültig darauf festlegen.

Bergkamen

, 28.01.2020, 17:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Heiler warten schon seit fast eineinhalb Jahren, dass sie wieder auf dem kürzesten Weg nach Oberaden kommen können. Sie müssen sich erneut einige Tage länger gedulden, als zuletzt geplant: Straßen NRW hat den Freigabetermin um einige Tage nach hinten verschoben.

Jahnstraße erst nach dem 10. Februar wieder befahrbar

Projektleiter Frank Hausendorf von der Straßen-NRW-Niederlassung Bochum geht jetzt davon aus, dass die ersten Autos in der Woche zwischen dem 10. und dem 16. Februar über die Brücke rollen können. Eine Garantie mag er aber dafür auch nicht abgeben. Die Straßen-Bauer müssen auf geeignetes Wetter hoffen – und das lässt sich zurzeit nur schwer voraussagen. Zurzeit ist das Tiefbauunternehmen dabei, die Straßendecke zu asphaltieren. Das Unternehmen nahm die Arbeiten an diesem Dienstag morgens zunächst auf, musste aber im Laufe des Tages abbrechen. „Zu kalt und zu nass“, stellte Hausendorf fest, nachdem er die Baustelle gegen Mittag selbst in Augenschein genommen hatte.

Jetzt bremst das Wetter die Freigabe der Bahnbrücke Jahnstraße

Lediglich einige Baggerarbeiten neben der Überführung waren noch möglich. © Marcel Drawe

Firma muss Arbeiten wegen sinkender Temperatur abbrechen

Für die unteren Asphaltschichten hatten die Temperaturen noch gereicht. Aber für die obere Asphaltschicht muss das Wetter einigermaßen trocken sein und die Temperatur mindestens sechs bis sieben Grad betragen. „Heute Mittag hatten wir aber nur noch vier Grad“, sagte der Projektleiter.

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Zumindest eine gute Nachricht hat er: Auf der Nordseite der neuen Brücke ist die Fahrbahndecke zumindest schon so weit aufgebracht, dass die Schutzplanken installiert werden können. Das Unternehmen, das sie einbaut, muss sich bei der Höhenausrichtung an der Höhe der Fahrbahn orientieren – und das geht erst, wenn die obere Schicht weitgehend aufgetragen ist.

Schutzplanken werden parallel zum Straßenbau eingebaut

In diesem Bereich können die Arbeiten an den Schutzplanken zumindest schon einmal parallel zu den Straßenbauarbeiten laufen. Eigentlich hätten recht gute Bedingungen an den Tagen geherrscht, als die Winterpause des Tiefbauunternehmens am 6. Januar endete. Bis sie tatsächlich begannen, dauerte es jedoch einige Tage. „Die Firma muss disponieren. Sie hat auch noch andere Baustellen“, sagte Hausendorf.

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Die Heiler sind im Bezug auf die Überführung an Kummer gewöhnt. Ursprünglich sollte sie schon ab Ende August befahrbar sein, der Boden für die Böschung fehlte aber. Der zweite Termin kurz vor Weihnachten verstrich, weil das Unternehmen, das die Schutzplanken installiert, keine Zeit hatte.

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