Jahnstraße ist nicht stark genug beschädigt – Tempo 30 abgelehnt

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Die Bürgerinitiative „L 821n – Nein!“ hat beantragt, auf der Jahnstraße in Oberaden Tempo 30 einzuführen. Begründung: Der Zustand der Straße. Straßen NRW sieht das jedoch anders.

Bergkamen

, 21.06.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich soll die Jahnstraße in Oberaden erst zurückgebaut werden und möglicherweise zur Tempo-30-Zone werden, wenn die L 821n fertig ist. Zurzeit ist die Jahnstraße als L 821 noch eine Landstraße – und dort hat der zuständige Landesbetrieb Straßen NRW wenig Neigung, die Geschwindigkeit unter das unbedingt erforderliche Maß abzusenken. Das ist bei einer Ortsdurchfahrt wie der Jahnstraße Tempo 50.

Die Bürgerinitiative „L 821n – Nein!“ hat bei Straßen NRW in Bochum trotzdem beantragt, die Jahnstraße in der Ortsdurchfahrt Oberaden zur Tempo-30-Zone zu machen. Die Begründung: der schlechte Zustand der Straße. „Die Lünener Straße ist auch eine Landesstraße. Dort gilt Tempo 30, obwohl sie noch in einem besseren Zustand ist“, sagte Lucie Kleinstäuber, eine der Sprecherinnen der Initiative.

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Der Landesbetrieb kam jedoch zu einem anderen Schluss. Die zuständige Abteilung habe sich eingehend bei der zuständigen Straßenmeisterei in Bönen nach dem Zustand der Jahnstraße erkundigt, teilte eine Sprecherin der Landesbehörde mit. Die Experten dort hätten keine so großen Beschädigungen wie an der Lünener Straße gefunden, sagte sie.

Auf der Jahnstraße soll es auch künftig bei Tempo 50 bleiben.

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