Immer noch kein Antrag für islamisches Internat im „Hotel am Nordberg“

dzFußgängerzone

Die Pläne, das „Hotel am Nordberg“ in ein islamisches Mädcheninternat umzubauen, hat für viele Diskussionen gesorgt. Bisher steht noch nicht fest, wann der Umbau beginnt. Beim Bauherrn herrscht Funkstille.

Bergkamen

, 02.03.2020, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich soll im Hotel am Nordberg ein islamisches Mädcheninternat entstehen. Um das ehemalige Hotel umzubauen, müsste erst einmal ein Bauantrag vorliegen. Der ist aber immer noch nicht bei der Stadt angekommen, wie Dezernent Marc Alexander Ulrich mitteilt. Die „Europäische Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft“ (EMUG) aus Köln hat noch keinen neuen Antrag bei der Stadt eingereicht.

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Beim ersten Antrag fehlten wichtige Unterlagen

Einen ersten Antrag hatte die EMUG bereits in der ersten Jahreshälfte 2019 eingereicht. Die Stadt hatte ihn aber nicht bearbeitet, weil entscheidende Unterlagen fehlten, wie Ulrich mitteilt. Die Bergkamener Bauordnung mahnte sie mehrfach an – bis die EMUG den Antrag Mitte 2019 zurückzog und einen neuen Antrag ankündigte.

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Der ist bisher immer noch nicht eingetroffen. Die Stadt hat auch keine Anzeichen dafür, dass es jetzt andere Pläne für das Gebäude gibt. Der Plan, das Gebäude in ein islamisches Mädcheninternat umzubauen, hatte beim Kauf zu einer langen Diskussion in Bergkamen geführt.

Zurzeit überprüft die Bauordnung lediglich regelmäßig, ob es nicht zu irgendwelchen nicht genehmigten Baumaßnahmen im Gebäude kommt. Das eindeutige Ergebnis bisher: Es tut sich nichts.

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