Im Naturfreibad geht am Samstag eine Ära zu Ende

dzEnde der Badesaison

Der Vorsitzende des Schwimmvereins Heil, Friedrich-Karl Knäpper und seine Frau Brigitte beschließen am Samstag die Saison im Naturfreibad. Mit dem letzte Badetag endet in Heil eine Ära.

Heil

, 29.08.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn am Samstag, 31. August, das Naturfreibad in Heil zum letzten Mal in diesem Jahr öffnet, dann geht nicht nur die Badesaison 2019 zu Ende – sondern auch eine Ära. Friedrich-Karl Knäpper und seine Frau Brigitte ziehen sich aus dem Freibad-Betrieb zurück, „35 Jahre sind dann um“, sagt Knäpper nüchtern. So lange stand er an der Spitze des Schwimmvereins und so lange kümmerte er sich um den Betrieb des Naturfreibades. Eine Feier oder etwas Ähnliches sei am Samstag aber nicht geplant, meint Knäpper.

Im Naturfreibad geht am Samstag eine Ära zu Ende

Daniela Jack (l.) und Ute Scheunemann engagieren sich mit anderen Helfern dafür, dass das Naturfreibad eine Zukunft hat. © Stefan Milk


Naturfreibad hat eine Zukunft

Aber ein ganz normaler Tag wird es wohl auch nicht werden am Altarm der Lippe. Doch zumindest können sich die Knäppers mit dem Gefühl zurückziehen, dass das Naturfreibad wohl eine Zukunft hat. Die stand zwischenzeitlich auf der Kippe. Aber im Laufe des Sommers ist es einem Kreis um die Geschäftsführerin des Schwimmvereins, Daniela Jack, gelungen, eine ausreichende Zahl an freiwilligen Helfern zu finden, die den Freibadbetrieb in Zukunft stemmen werden. Auch ein Nachfolger als Vorsitzender des Schwimmvereins steht bereit: Das langjährige Club-Mitglied Achim Rudolph will für diesen Posten kandidieren.


Der Nachfolger darf um Rat fragen

Und er wird seinen Vorgänger bei Bedarf sicherlich um Rat fragen können und auch eine Antwort von Friedrich-Karl Knäpper bekommen. Zumindest als Ratgeber will Knäpper dem Club, den er so lange geführt hat, erhalten bleiben. Allerdings wird das Ehepaar Knäpper die die Region wohl verlassen. Sie planen zu ihren Kindern in Warendorf zu ziehen, sagt Friedrich-Karl Knäpper. Bevor er an einen Umzug denken kann, muss er allerdings zunächst einmal seine letzte Saison im Naturfreibad ordnungsgemäß beenden. Die Entscheidung, dass das Bad ab Sonntag geschlossen bleibt, haben Knäpper und seine Mitstreiter getroffen, nachdem sie einen Blick auf die Wetterprognose geworfen haben: Nachdem in den vergangenen Tagen noch einmal eine absolut freibadtaugliche Witterung geherrscht hat, sollen die Temperaturen in der ersten Woche deutlich sinken.

Durchschnittlicher Besuch in der Badesaison

„Und dann kommen die Leute nicht mehr“, weiß Knäpper aus Erfahrung, Das hat er auch in diesem Jahr gemerkt, als der Hochsommer zwischendurch einmal Pause machte. Die Besucherzahlen 2019 entsprächen dem Durchschnitt der Vorjahre, bilanziert Knäpper. Zumindest wenn man das Jahr 2018 außen vor lässt: Wegen der langhaltenden Hitzeperiode erlebte das Bad damals einen Rekordansturm.

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