Im nächsten Jahr soll es endlich genug Kita-Plätze geben

dzKindergärten

Noch immer fehlen in Bergkamen drei Kindergärten. Sozialdezerentin Christine Busch ist zuversichtlich, dass sie im kommenden Jahr zur Verfügung stehen – zumal sich die PueD GmbH flexibel zeigt.

Bergkamen

, 30.08.2019, 11:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auch in diesem Jahr haben nicht alle Kinder, die eigentlich Anspruch auf Betreuung im Kindergarten haben, auch tatsächlich einen Platz bekommen. Noch immer fehlen in Bergkamen Plätze, die etwa drei Kindergärten entsprechen. Nur in Oberaden hat sich die Situation verbessert: Dort haben die Johanniter ihren neuen Kindergarten zum soeben gestarteten Kindergartenjahr eröffnet.

Awo liegt mit Kindergärten im Plan

Sozialdezernentin Christine Busch ist aber immer noch zuversichtlich, dass es zum nächsten Kindergartenjahr 2020/21 endlich genug Plätze für alle Bergkamener Kinder im Kindergartenalter gibt. Die beiden Awo-Kindergärten, die am Hermann-Görlitz-Zentrum in Bergkamen-Mitte und im Baugebiet Berliner Straße in Weddinghofen entstehen sollen, liegen im Plan.

Awo-Geschäftsführer Rainer Goepfert hat schon vor einigen Tagen bestätigt, dass die beiden Kindergärten im Plan liegen. Für den Kindergarten am Hermann-Görlitz-Zentrum hat die Awo bereits vor einiger Zeit einen Bauantrag gestellt und hofft bald auf die Baugenehmigung. Den Kindergarten an der Berliner Straße baut die UKBS. Sie hat bereits das Baugrundstück gekauft. Busch geht davon aus, dass beide im Sommer 2020 fertig sind.

PueD GmbH will für Übergang Provisorium schaffen

Auch beim Kindergarten im geplanten Gesundheitszentrum PueD (Kurz für: Partner unter einem Dach) zeichnet sich eine Lösung ab. Träger des Kindergartens soll das Lebenszentrum Königsborn werden. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, dass der erste Bauabschnitt mit der neuen Kindertagesstätte noch rechtzeitig fertig wird. Aber die PueD GmbH hat der Stadt eine Lösung zugesichert: Sie will die Kindergartengruppen vorübergehend provisorisch unterbringen.

In welcher Form steht bisher noch nicht fest. Dazu soll es an diesem Wochenende weitere Gespräche geben, sagte Andreas Schmid, der Sprecher der PueD GmbH.

Das Unternehmen hat eigentlich schon eine Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt – und eigentlich war der Baubeginn auch schon für Ende August oder Anfang September geplant.

Ersatz für Bäume

Das Unternehmen benötigt aber noch eine Waldumwandlungsgenehmigung vom Forstamt. Das Lüttke Holz reicht bis auf das Grundstück, das ursprünglich zur ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 gehörte. Für den Bau müssen einige Bäume am Waldrand gefällt werden. Das Unternehmen bekommt die Genehmigung nur, wenn es ausreichend Ersatzpflanzungen vornimmt.

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