IGBCE macht Heim bereit zum Verkauf

dzVereinsheim Rotherbachstraße

Die IGBCE Oberaden räumt ihr Vereinsheim aus, weil es verkauft werden soll. Die Räume fehlen nicht nur der Bergbaugewerkschaft, sondern auch anderen Vereinen

Bergkamen

, 15.08.2019, 16:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die IGBCE Oberaden ist dabei, die Vorbereitungen für den Verkauf ihres Vereinsheims an der Rotherbachstraße zu treffen. Die Mitglieder der Oberadener Ortsgruppe der Gewerkschaft räumen zurzeit das Heim aus. „Wir wollen es Ende des Monats der VTG zum Verkauf übergeben“, sagt der Vorsitzende Willi Null von der IGBCE-Ortsgruppe. Die VTG ist das Tochterunternehmen der Gewerkschaft, das für die gewerkschaftseigenen Immobilien zuständig ist.

Ortsgruppe kann Heim schon länger nicht mehr nutzen

Die VTG hatte auch den Ausschlag dafür gegeben, dass die Ortsgruppe das Heim aufgeben muss. Sie wollte keine Mittel mehr zur Verfügung zu stellen, um das Gebäude zu sanieren. Die Ortsgruppe kann es wegen Brandschutzmängeln schon seit einiger Zeit nicht mehr nutzen.

Die Bergbaugewerkschafter bemühen sich zurzeit, das Inventar an anderer Stelle unterzubringen oder es einem neuen Nutzen zuzuführen. Besteck und Geschirr bekommen zum Teil andere Oberadener Vereine, die etwas damit anfangen können. Teilweise sei es schon abgeholt.

Utensilien für die Maikundgebung lagern beim Vorsitzenden

Andere Dinge, wie die Fahnen und Banner, die für die Kundgebung am 1. Mai benötigt werden, hat Null bei sich zuhause gelagert. Eine andere Möglichkeit habe die IGBCE zurzeit nicht, sagte er. Die Ortsgruppe will jetzt sehen, ob sie eine neue Lagermöglichkeit benötigt und gegebenenfalls mieten. Gleichzeitig ist die IGBCE-Ortsgruppe dabei, nach neuen Räumen für ihre Veranstaltungen zu suchen. „In Oberaden gibt es ja keinen Gemeinschafts- oder Bürgerraum so wie im Treffpunkt in Bergkamen-Mitte“, bedauert Null.

Mit ihrer Jubilarfeier am 26. Oktober kommt die Oberadener IGBCE bei der evangelischen Kirchengemeinde unter. Sie wird in der Martin-Luther-Kirche gefeiert. Dort ist auch die mittlerweile 40. Barbarafeier am 7. Dezember geplant. Die IGBCE überlegt, ihr jährliches Grünkohlessen mit der Feier zu verbinden.

Das Heim der Gewerkschaft fehlt auch anderen Vereinen. Die Volksbühne 20 Oberaden, die dort geprobt hat, ist vorerst in ihr eigenes Vereinsheim neben dem ehemaligen Westfalenkrug an der Rotherbachstraße ausgewichen.

Der etwa 20 Quadratmeter große Gemeinschaftsraum dort sei aber eigentlich zu klein, sagt der Oberadener Ortsvorsteher Michael Jürgens, der sich gleichzeitig beim Theaterverein engagiert. Für die reinen Sprechprobe reicht er, aber nicht, wenn sich die Schauspieler auch bewegen. Der Verein sucht jetzt etwas Neues.

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