IGBCE-Heim Oberaden muss für Einfamilienhaus weichen

dzKäufer gefunden

Die IGBCE hat Kaufinteressenten für ihr leerstehendes Heim in Oberaden gefunden. Ein Ehepaar will dort ein Haus bauen. Noch ist das Immobiliengeschäft aber nicht in ganz trockenen Tüchern.

Bergkamen

, 27.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Tage des IG BCE-Heims in Oberaden sind wohl endgültig gezählt. Höchst wahrscheinlich wird das Gebäude abgerissen, um Platz für ein Einfamilienhaus zu schaffen. Zumindest ist das der Plan eines Ehepaares, das das Grundstück an der Rotherbachstraße kaufen will.

Das berichtet die Pressesprecherin der IGBCE-Zentrale in Hannover, Isabel Niemann, auf Anfrage. Nähere Angaben zu den Kaufinteressenten machte sie nicht. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass es sich um Anlieger handelt, die nicht allzuweit entfernt wohnen.

Die Finanzierung muss noch geklärt werden

In ganz trockenen Tüchern ist das Geschäft allerdings noch nicht, teilte Niesmann mit: „Sobald das Ehepaar die Finanzierung geklärt hat, werden wir das Grundstück verkaufen.“ Angesichts der Corona-Krise könnte sich das noch ein bisschen hinziehen. Gleichwohl ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der Abrissbagger kommt.

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Die IG BCE Oberaden musste das Heim im vergangenen Sommer wegen massiver Brandschutzmängel räumen. Es gehört der IGBCE-Dachorganisation beziehungsweise deren Immobilientochter VGT. Weil die Gewerkschaft keine eigene Verwendung für die Immobilie hatte, stellte sie das Grundstück zum Verkauf.

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