Herzenssache: Frauen-Frühstück mit Heimatgefühl

Überkonfessionelles Treffen

Selten war das Elisabeth-Haus in Bergkamen so voll, wie am Samstagvormittag. Einmal mehr hatten Gabi Welzel und ihr elfköpfigesTeam zum überkonfessionellen Frauenfrühstück eingeladen.

11.11.2018, 14:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herzenssache: Frauen-Frühstück mit Heimatgefühl

Das Interesse am überkonfessionellen Frauenfrühstück war so groß, dass Platzmangel drohte. Sarad © Borys Sarad

Dieses Mal wurden sogar die Stühle im gesamten Elisabeth-Haus knapp.

Es ist die gesunde Mischung aus Information, Kunst und Klönen, welche dafür sorgt, dass die rund 120 Eintrittskarten lange vorher vergriffen sind. „Und da meist auch noch im letzten Moment Frauen zum Frauenfrühstück kommen, die gar keine Eintrittskarten haben, kaufen wir natürlich immer für einige Gäste mehr ein“, weiß Gabi Welzel zu berichten, die seit nunmehr 24 Jahren zum Organisationsteam gehört.

In entspannter Atmosphäre, bei guten Gesprächen, Kaffee oder Tee, können sich die Gäste erst einmal an einem reich gedeckten Frühstückstisch mit Schinken, Käse und einigem mehr stärken. Dabei tut das Gespräch mit der Nachbarin, die man dort vielleicht zum ersten Mal trifft, nicht minder gut.

Christel Schönfeld kommt schon von Anfang an zum Frauenfrühstück, welches damals von Rita Patro im Wichernhaus ins Leben gerufen wurde. „Ich fühle mich in dieser Gemeinschaft immer so richtig wohl“, freut sie sich. Für Entspannung sorgten Pianist Wilfried Schewik und Mezzosopranistin Johanna Schoppa vom Dortmunder Opernhaus, die mit Liedern wie „Amazing Grace“, „What a wonderful World“ und auch dem schwungvollen „Swanee“ von George Gershwin die Frauen begeisterten.

Als Referentin konnte Gabi Welzel dieses Mal Diakonissin Schwester Leni Gsell gewinnen, mit der sie viele Jahre im Senioren-Zentrum Bethesda in Wuppertal zusammengearbeitet hatte. Inzwischen befindet sich die Schwester der Methodistischen Kirche im „Unruhe“-Stand, wo sie sich wissenschaftlichen Aufgaben widmet. „Was ist eigentlich Heimat?“ war ihre Frage beim Frauenfrühstück. „Und was ist, wenn ich meine Heimat verloren habe?“ Heimat sei aber nicht nur ein Dach über dem Kopf, es ist auch das Gefühl der Geborgenheit im Kreise der Familie, welches einen so glücklich macht. „Denn Heimat ist nicht nur etwas Räumliches. Heimat ist da, wo mein Herz ist.“

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