Hermann-Görlitz-Zentrum feiert Jubiläum mit vielen Gäste und einem großen Programm

dzSeniorenheim wird 50

Das Hermann-Görlitz-Zentrum feiert seinen 50. Geburtstag mit einem ganz besonderen Sommerfest. Es gibt gutes Essen und viel Musik.

von Klaus-Dieter Hoffmann

Bergkamen

, 06.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Mit einem bunten Schlussakkord ging am Samstagnachmittag die Festwoche zum 50-jährigen Bestehen des Hermann-Görlitz-Zentrums zu Ende. Begonnen hatte das Sommerfest mit einem „Open Air“-Gottesdienst . Die Leitung hatte dieses Mal Pfarrer Christoph Maties, der von Elisabeth Kordy auf dem Keyboard musikalisch unterstützt wurde.

Feiern haben den Charakter eines Stadtteilfests

Schnell waren die Sitzplätze unter den Sonnenzelten besetzt, denn die Feiern im Hermann-Görlitz-Zentrum haben schon seit vielen Jahren den Charakter eines Stadtteilfestes, das sich keiner entgehen lassen möchte.

„Auch die alten Menschen gehören zur Gemeinschaft“

Auffallend an diesem Tag, der wie die ganze Woche unter dem Motto „50 Jahre mit Herz“ stand, auch die hohe „Promi-Dichte“. Bürgermeister Roland Schäfer wiederholte in seinem Grußwort das, was der damalige Bürgermeister Edgar Pech dem Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum bei seiner Gründung 1969 mit auf den Weg gegeben hatte: „Auch die alten und nicht mehr ganz so rüstigen Menschen gehören immer zur Gemeinschaft einer Stadt.“ Und wenn die Menschen nicht mehr selber in die Stadt kommen könnten, müsse die Stadt eben zu ihnen gehen, so Edgar Pech. Eine Selbstverpflichtung, der das Hermann-Görlitz-Zentrum in vorbildlicher Weise nachkomme, betonten die Redner.

Hermann-Görlitz-Zentrum feiert Jubiläum mit vielen Gäste und einem großen Programm

Die Plätze unter den Sonnensegeln waren komplett besetzt, als Pfarrer Christoph Maties das Fest mit einem Gottesdienst einleitete. © Stefan Milk

Gute Stimmung und gutes Essen

Nachdem die Grußworte verkündet waren, sorgte die „Bergkamener Seniorenband“ mit einer bunten Liederauswahl aus früheren Zeiten für gute Stimmung. Für gute Stimmung sorgte auch die Küche des Hauses. Der Renner waren die Reibeplätzchen mit Apfelmus. Aber auch an der Kuchentheke dürfte beim Anblick der Himbeer- oder Erdbeertorten mit Sahne so manch einem das Wasser im Munde zusammengelaufen sein.Für Schwung auf der Bühne sorgten die Tanzgruppen „Flower Power“, „Rockets“ und „BlueBerries“ von der Schreberjugend. Richtig gerockt wurde mit den „Sixties Connected“ aus Hamm, die jede Menge Klassiker der Rock´n´Roll-Ära, wie „I´m walking“, aber auch Pop-Hymnen und stimmungsvolle Balladen, wie „Hallelujah“ von Leonard Cohen oder deutsche Schlager der Beat-Ära, wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“ im Repertoire haben.

Für kühle Getränke war gesorgt, zwischendurch flitzten Mitarbeiterinnen mit „Schnäpschen“ auf den Tabletts durch die Reihen. Natürlich handelte es sich hierbei nicht um echte Schnäpschen, sondern um die Medizin, damit alle Hausgäste unbeschwert weiterfeiern konnten.

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