Hafenfeuer mit Licht, Musik und viel Gemütlichkeit am Lagerfeuer

dzMarina

Ein flammendes Spektakel lockte an diesem Wochenende die Besucher in die Marina Rünthe. Das „Marina Hafenfeuer“ verzauberte die Gäste mit Licht und Musik - obwohl es ein wenig winterlich war.

von Sebastian Pähler

Bergkamen

, 26.01.2020, 13:47 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wem die Weihnachtsmärkte im Dezember wegen Regen und zu hohen Temperaturen nicht atmosphärisch genug waren, dem bot das „Hafenfeuer“ in der Marina Rünthe an diesem Wochenende eine Alternative. Es war ähnlich konzipiert, mit Ständen an denen Schlemmereien, Schmuck und Dekoration verkauft werden und vielen Kerzen und Fackeln, die Licht in die Winternacht trugen.

Dennoch hatte das Hafenfeuer auch diesmal wieder sein ganz eigenes Wesen. Das wussten Besucher von nah und fern zu schätzen. Bei der fünften Auflage des Hafenfeuers war die Marina voll mit Neugierigen, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten.

„Wir haben das damals ins Leben gerufen, um die Marina trotz der Leerstände weiter zu beleben“, erläuterte Organisator Karsten Quabeck vom Stadtmarketing. Eine Outdoor-Veranstaltung in die kalte Jahreszeit zu legen war durchaus ein Risiko, aber: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, sagt Quabeck. Und ein Gewinn ist das Hafenfeuer auf jeden Fall. Jedenfalls für all jene, die sich gerne von Feuerschein und irischer Musik verzaubern lassen.

Hafenfeuer mit Licht, Musik und viel Gemütlichkeit am Lagerfeuer

Auch die Kinder waren fasziniert von den gruselig-feurigen Gestalten an der Marina. © Stefan Milk

Decken und wärmendes Lagerfeuer für frierende Besucher

Geschneit hat es zwar nicht während des Hafenfeuers, aber ziemlich tief gefallen waren die Temperaturen schon. Tief genug jedenfalls, dass die Veranstalter mit warmen Decken für frierende Besucher vorgesorgt hatten.

Wer konnte und wollte, ergatterte sich einen Platz am großen Lagerfeuer, das das Herz der Veranstaltung bildete oder in der Nähe einer der Feuerkörbe, die den Festplatz weithin leuchten ließen.

Ein bisschen Winterwunderland gab es beim Hafenfeuer aber auch. Schon der Eingang war mit Eisplatten gestaltet, zwischen denen Robben und Eisbären hervor lugten. Die Dekoration war ein Vorgeschmack auf die „Kinder-Winterwelt“, die in der ehemaligen Gastronomie „Neumanns Nauticus“ aufgebaut war. Hier konnten sich die kleinen Besucher austoben, basteln und kreativ werden.

Hafenfeuer mit Licht, Musik und viel Gemütlichkeit am Lagerfeuer

Rund 300 Menschen nahmen am Fackelzug zum Beversee und wieder zurück zur Marina teil. © Stefan Milk

Kinderprogramm mit Geschichten aus dem Dustertal

Seinen Höhepunkt erreichte das Kinderprogramm mit den Mitmachgeschichten von Michael Wrobel. Seine Erzählung von spannenden Abenteuern aus dem Dustertal wurde begleitet von Musik, Lichteffekten, Nebel und Seifenblasen. Nicht nur die Kinder, sondern auch so mancher Erwachsener, ließen sich davon mitreißen und trugen mit Geräuschen und Bewegungen zu der Show bei.

Hafenfeuer mit Licht, Musik und viel Gemütlichkeit am Lagerfeuer

Elias und sein Vater Matthias Lüning hatten großen Spaß in der Kinder-Winterwelt, wo es unter anderem eine Robbe zu bestaunen gab. © Stefan Milk Stefan Milk

Folklore von der Grünen Insel

Dem Winterweiß stand beim Hafenfeuer zum dritten Mal die Musik der Grünen Insel entgegen. Schon am Freitag hatte das Duo „Stout!“ Irische Folk- und Pub-Musik in den Sportboothafen gebracht. Am Samstagnachmittag übernahmen dann „Fragile Matt“. Die irisch, deutsch, österreichische Band begeisterte nicht nur mit irischer Folklore, sondern etwa auch mit schottischen Tunes.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Hafenfeuer an der Marina Rünthe

26.01.2020
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Der Kamener Autor Michael Wrobel unterhielt die Kinder mit "Geschichten aus dem Dustertal".© Stefan Milk
Stelzenläufer und Feuerspucker unterhielten das Publikum und schufen eine besondre Atmosphäre.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Weitere Impressionen vom Hafenfeuer an der Marina.© Stefan Milk
Die schottischen Dudelsack-Musiker waren erstmals beim Hafenfeuer dabei.© Stefan Milk

Erstmals schottische Dudelsack-Musik

Damit schlugen sie eine Brücke zu „United Ruhr Pipes and Drums“ die zum ersten Mal die schottische Dudelsackmusik zum Hafenfeuer brachten. Sie führten auch den Fackelzug an, bei dem knapp 300 Teilnehmer 100 Fackeln Richtung Beversee und wieder zurück trugen. Ein Anblick, der vom Wasser aus beeindruckend gewesen seien muss

.Rund um das spektakuläre Höhenfeuerwerk rundete das Dülmener Duo „Glengar“ das Musikprogramm ab und brachte viele Zuschauer zum Mitsingen und Mittanzen, wie es sich, laut Band, in einem richtigen irischen Pubs auch gehört.

Abgerundet wurde alles durch Stelzenläufer und Feuerspucker, die den Flammen Leben einzuhauchen schienen, und natürlich das gemütliche Miteinander am Lagerfeuer, an dem sich Jung und Alt aufwärmen konnte.

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