Gute Baukonjunktur behindert Neubauten auf dem Wichernhaus-Gelände

dzBarrierefreie Wohnungen

Die Avium GmbH, die Wohnungen auf dem Wichernhaus-Gelände plant, möchte sich nicht so gern auf ein Fertigstellungsdatum festlegen. Dabei spielt auch die gute Konjunktur auf dem Bau eine Rolle.

Bergkamen

, 18.11.2019, 16:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für die Wohnungen, die auf dem Gelände des Wichernhauses an der Hochstraße entstehen sollen, gibt es schon eine ganze Reihe von Interessenten. Bis sie einziehen können, wird aber noch einige Zeit vergehen. Nach Angaben von Rob de Regt, Geschäftsführer der Firmen NLD Consultants und Avium aus Mönchengladbach, sind das Genehmigungsverfahren und der Bau der Wohnhäuser noch mit so vielen Unwägbarkeiten verbunden, dass er sich lieber auf einen Fertigstellungstermin festlegen will.

Bezugsfertig spätestens Ende 2020

Er geht lediglich davon aus, dass die vier Häuser mit insgesamt 54 Wohnungen bis Ende 2020 bezugsfertig sind.

Zumindest macht die Neubebauung des ehemaligen Kirchengrundstücks in einer Hinsicht schon sichtbare Fortschritte: Das frühere Gemeindehaus und das Gebäude der ehemaligen Kindertagesstätte sind komplett abgerissen.

Zurzeit arbeitet die eigens für den Bau der Häuser gegründete „Avium 8 GmbH“ noch an der Feinplanung für den Bauantrag bei der Stadt Bergkamen. De Regt geht davon aus, dass das Unternehmen den Antrag in den nächsten Wochen stellen kann.

Gute Baukonjunktur behindert Neubauten auf dem Wichernhaus-Gelände

Auf der Homepage von Avium Wohnen gibt es bereits Informationen über die geplanten „Wichernhöfe“. Einen Fertigstellungstermin will das Unternehmen aber lieber nicht nennen. © Michael Dörlemann

Baumaßnahmen erst nach der Genehmigung

Die ersten Baumaßnahmen soll es erst geben, wenn die Stadt Bergkamen die Baugenehmigung erteilt hat. „Es ist auch nicht sinnvoll, schon vorher Baustraßen anzulegen, wenn noch nicht ganz klar ist, ob unsere Planung so genehmigt wird“, sagt der Geschäftsführer. Grundsätzlich dürfte es an der Baugenehmigung jedoch keine Zweifel geben: Die Planung ist mit der Stadt abgestimmt.

Die größere Unwägbarkeit ist für de Regt auch wohl eher die Verfügbarkeit von Handwerkern und von Kapazitäten bei dem Unternehmen, dass die Elemente vorproduzieren soll, aus denen die Häuser im Holzständerbauweise zusammengesetzt werden.

Zurzeit sei die Baubranche so ausgelastet, dass sich das kaum kalkulieren lasse, sagt de Regt. Das Unternehmen, dass die Elemente produziert, soll zunächst einen Auftrag für Häuser in Nettetel-Lobberich abarbeiten, die das Unternehmen ebenfalls plant. Anschließend sind die Häuser in Bergkamen an der Reihe.

Die Bauweise hat den Vorteil, dass die Häuser zu einem großen Teil in der Fabrik vorproduziert werden und vor Ort relativ schnell zusammengesetzt werden können.

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Die vier Häuser sind als Mehrgenerationen-Wohnprojekt angelegt: Im Erdgeschoss soll es größere Wohnungen für Familien geben und in den Obergeschossen kleinere, zum Beispiel für die Großeltern.

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