GSW verlegen Leitungen wegen Turmarkaden-Abriss neu

dzStrom und Fernwärme

Bisher sind die Wohnhäuser an den Turmarkaden über das Einkaufszentrum an Strom und Fernwärme angeschlossen. Das soll sich jetzt ändern.

Bergkamen

, 09.08.2019, 12:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) sind dabei, die Häuser in der Umgebung der Turmarkaden neu an die Strom- und Fernwärmeversorgung anzuschließen. Das ist notwendig, weil das Einkaufszentrum abgerissen wird, in dem sich bisher auch die Elektro- und Fernwärmezentrale für den gesamten Block befindet.

Von den Häusern in der Umgebung sind nur diejenigen betroffen, die im selben Häuserblock liegen, wie das Einkaufszentrum, sagt Tim Jonas, Sprecher der GSW: Gebäude auf der anderen Seite der Zentrumstraße wie das Ärztehaus sind nicht betroffen.

200 Meter langer Kabelkanal

Die Arbeiten haben bereits begonnen. Zurzeit sind die Stadtwerke dabei, einen 200 Meter langen Kabelkanal zu ziehen, um die drei Mehrfamilienhäuser Gedächtnisstraße 19 bis 23 neu an das Stromnetz anzuschließen. Bisher waren sie über die Turmarkaden angeschlossen. Der Kabelkanal verläuft über die Louise-Schröder-Straße bis zur Töddinghauser Straße. Auch die beiden zurzeit geräumten Häuser Töddinghauser Straße 135 und 137, die an das Einkaufszentrum gebaut sind, sollen einen neuen Elektroanschluss bekommen. Damit wollen die Stadtwerke in einigen Wochen beginnen.

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Auch neue Anschlüsse an die Fernwärmeversorgung

Die gleiche Maßnahme ist auch für die Fernwärmeversorgung in den beiden Wohnkomplexen neben dem Einkaufszentrum erforderlich. Bisher befand sich die Fernwärmezentrale für den gesamten Block im Bereich des Wohnturm-Sockels. Da der gesamte Bereich vom Eigentümer der Turmarkaden komplett neu geplant wird, muss auch die Fernwärmezentrale weichen. Die betroffenen Häuser sollen auch einen neuen Fernwärmeanschluss bekommen, damit sie vom Einkaufszentrum komplett abgekoppelt sind.

Die Arbeiten sind so umfangreich, dass sie wahrscheinlich mehrere Monate in Anspruch nehmen. Die Bewohner der betroffenen Häuser müssen nach Angaben der GSW nicht befürchten, dass sie zeitweise ohne Strom oder Heizung dastehen könnten, weil der Turmarkaden-Abriss zu schnell fortschreitet. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit dem Investor, um die Arbeiten aufeinander abzustimmen“, sagte Jonas.

GSW und Investor teilen die Kosten

Die erheblichen Kosten sollen von den GSW und dem Investor getragen werden. Nach Jonas´ Angaben tragen die Stadtwerke die Kosten für die neuen Leitungen. „Sie gehen in unser Vermögen über“, sagte der GSW-Sprecher. Der Turmarkaden-Investor übernimmt die Kosten für den neuen Hausanschluss. Die Eigentümer der Wohnhäuser müssen nichts bezahlen.

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