GSW sollen Planung des neuen Bades zügig vergeben

dzFamilien- und Freizeitbad

Die Stadt geht davon aus, dass die Stadtwerke GSW den Planungsauftrag für das neue Bergkamener Bad zügig vergeben. Ob es nach dem Entwurf gebaut wird, ist nach wie vor unsicher.

Bergkamen

, 07.08.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Gemeinschaftsstadtwerke könnten jetzt schnell den Planungsauftrag für das neue Bergkamener Bad vergeben, nachdem der Stadtrat grundsätzlich beschlossen hat, welche Elemente es haben soll. „Ich gehe davon aus, dass dazu noch nicht einmal unbedingt ein Aufsichtsratsbeschluss notwendig ist“, sagte Bürgermeister Roland Schäfer auf Anfrage. Er geht davon aus, dass die Stadtwerke den Auftrag spätestens nach der Sommerpause vergeben.

Ein Jahr für den Planungsprozess angesetzt

Die Stadt hat etwa ein Jahr für den Planungsprozess angesetzt, bevor der Architekt Entwürfe vorlegt, wie das neue Bergkamener Bad aussehen soll. Ob es auch so gebaut wird, hängt davon ab, wie teuer das Bad wird. „Eine genaue Aussage zu den Kosten können wir erst aufgrund des Entwurfs treffen“, machte Schäfer deutlich. Die Stadtwerke waren in einer ersten Schätzung von etwa 26,5 Millionen Euro Baukosten ausgegangen.

Bürgermeister rechnet mit sinkenden Betriebskosten

Das ist eine Zahl, die nicht jedem im Rat behagte. CDU und Grüne verweigerten dem Beschluss die Zustimmung. Schäfer hatte allerdings in der Sitzung Anfang Juli betont, dass der Stadtrat noch keinen Baubeschluss gefasst hat. Sobald der Architektenentwurf vorliegt, soll noch über mögliche kostensparende Korrekturen beraten werden. Der Bürgermeister geht außerdem davon aus, dass zumindest die Betriebskosten nach dem Bau des neuen Bades sinken – gegenüber den Kosten, die jetzt das Hallenbad und das Wellenbad verursachen. Er ist zuversichtlich, dass der Stadtrat im kommenden Jahr endgültig einen Beschluss über den Bau des neuen Bades treffen kann, sobald die genauen Kosten bekannt sind.

Konzept mit sechs Bahnen

Das Konzept, das der Stadtrat für den Architektenentwurf beschlossen hat, sieht ein Familien- und Freizeitbad vor, das auch den Schwimm- und Rehasport-Vereinen ausreichend Platz bieten soll. Es soll ein Sportbecken mit sechs Bahnen bekommen. Außerdem soll es vier weitere Becken geben: zwei Multifunktionsbecken mit Hubboden für den Rehasport, von denen eines auch ein Sprungbecken sein soll, ein Erlebnisbecken und ein Planschbecken für Kinder. Außerdem sind ein Dampfbad, eine Röhrenrutsche, ein Multifunktionsraum für Vereine und eine verschiebbare Fassade zum Außenbereich vorgesehen.

Auch die SPD-Mehrheit im Rat sieht noch längst nicht alle Elemente des Konzepts als gesetzt an. Wenn das Bad zu teuer wird, wollen auch die Sozialdemokraten die Reißleine ziehen.

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