Grimberg 3/4: RAG MI hüllt sich zur Waldsiedlung noch immer in Schweigen

dzWohnungsbau

Bisher ist immer noch nicht klar, wann die Waldsiedlung auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 gebaut werden kann. Die Eigentümerin RAG MI gibt auf Anfragen nur rätselhafte Antworten.

Bergkamen

, 25.02.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Den Bebauungsplan für die Waldsiedlung auf der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 hat der Stadtrat schon vor Jahren beschlossen. Bauen kann dort aber noch niemand, weil nicht klar ist, ob es dort Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gibt.

Es ist nicht einfach festzustellen, ob es zu Bombenabwürfen auf die Fläche gekommen ist. Auf dem Gelände sind vor und nach dem Krieg Bodenschichten aufgebracht worden. Deshalb ist die Auswertung von Luftbildern, die nach den Bombenangriffen entstanden sind, nicht aussagekräftig.

Jetzt lesen

Auch eine Untersuchung mit Metallsonden ist wenig erfolgversprechend. Auf dem ehemaligen Industriegelände befindet sich mutmaßlich so viel Metall, dass die Sonden auf jeden Fall anschlagen würden.

Zuletzt hieß es, dass die Grundstückseigentümerin, die RAG Montan-Immobilien (RAG MI) auf der Suche nach einer anderen Methode ist, um nach Blindgängern zu suchen.

Jetzt lesen

Wie weit es damit ist, ist dem Unternehmen nicht zu entlocken. RAG-MI-Sprecher Stephan Conrad teilte auf eine Anfrage mit, dass das Unternehmen „alternative Bodenaufbereitungsmaßnahmen“ prüft. „Nähere Einzelheiten möchten wir aufgrund der laufenden Gespräche nicht weiter geben, da sie unmittelbar Auswirkungen auf diese haben könnten“, schreibt Conrad.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Landgericht Dortmund
Prozess wegen Doppelvergewaltigung: Drei Zeuginnen entlasten den Angeklagten
Meistgelesen