Gesunde Zigaretten und Einblicke in echte Labore: Ein kostenloser Besuch bei Bayer

dzTag der Chemie

Egal ob Schüler oder interessierter Erwachsener: Der Chemietag bei Bayer ist für Jung und Alt interessant. Der Konzern verspricht tanzende Elektronen und gesunde Zigaretten

Bergkamen

, 17.09.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Von der Metallwerkstatt bis hin zu Laboren, in denen sonst nur hinter verschlossener Tür getüftelt wird: In diese Bereiche darf jetzt jeder schauen. Der Bayer-Standort in Bergkamen öffnet am Chemietag seine Türen. „Auf diese Weise möchten wir gerade junge Menschen für die vielfältigen Tätigkeiten in der chemischen Industrie interessieren“, sagt Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer.

Aber nicht nur Schüler, die mit dem Gedanken spielen, dort eine Ausbildung zu starten, sind willkommen. Auch interessierte Erwachsene, die etwas dazulernen wollen oder angehende Studenten, die sich für einen naturwissenschaftlichen Studiengang interessieren, sind willkommen. Am Samstag, 21. September, lädt das Unternehmen von 9 bis 14 Uhr zu der traditionellen Veranstaltung ein.

Referenten der TU Dortmund sprechen über aktuelle Forschung

Neben ungewohnten Einblicken in naturwissenschaftliche und technische Berufe stehen vier öffentliche Vorträge auf dem Programm. Referenten der Technischen Universität Dortmund sollen leicht verständlich über aktuelle Forschungsthemen aus Chemie, Bio- und Chemieingenieurwesen informieren, verkündet das Unternehmen.

„Tanzende Elektronen und nikotinfreier Tabak kommen dabei ebenso zur Sprache wie bunte Zellen und biochemische Informationen aus Licht“. Auch Tipps zu Studiengängen der TU Dortmund bekommen junge Erwachsene bei dieser Gelegenheit.

Der Höhepunkt der Veranstaltung, ein Wettbewerb für Schulmannschaften, ist bereits ausgebucht. 50 Teams aus drei Jahrgangsstufen treten gegeneinander an. Geprüft wird nicht theoretisch, sondern auch praktisch. Nachdem die Schüler Fragen zu Chemie und Technik beantwortet haben, schlüpfen sie selbst in die Rolle eines Laboranten.

Unter fachkundiger Anleitung sollen sie im Labor experimentieren. Dazu gehört natürlich auch die richtige Schutzkleidung. Mit Schutzbrille und Kittel bekleidet dürfen sich die Schüler wie richtige Wissenschaftler fühlen. Schon das allein dürfte für den ein oder anderen ein spannendes Erlebnis sein.

Mit den Substanzen werden die Nachwuchswissenschaftler freilich nicht alleine gelassen. „Beim Extrahieren, Destillieren und Filtrieren, aber auch bei der Arbeit in den Werkstätten, stehen ihnen unsere Ausbilder und Auszubildenden mit Rat und Tat zur Seite“, sagt Karl Heinz Grafenschäfer. Schiefgehen sollte bei den Experimenten also nichts.

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