Gefahrenabwehr an der Fassade der Martin-Luther-Kirche

dzMartin-Luther-Gemeinde

Die Martin-Luther-Kirchen-Gemeinde weiß noch nicht, wann sie die schadhafte Fassade ihrer Oberadener Kirche reparieren lassen kann. Aber zumindest will sie akute Gefahren abwehren.

Oberaden

, 23.10.2018, 14:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir haben einem Unternehmen den Auftrag erteilt, zumindest jene Stellen zu entfernen, an denen der Beton abbröckelt“, berichtete der Presbyter Artur Gallas, der im Bauausschuss der Martin-Luther-Gemeinde sitzt, auf Nachfrage. Damit wollen die Gemeindeverantwortlichen verhindern, dass Menschen durch herabstürzende Betonteile verletzt werden. Den Schaden an den Außenwänden der Martin-Luther-Kirche hatte die Gemeinde im Laufe des Sommers festgestellt. Dort gibt es Abplatzungen. Die sind wohl entstanden, weil beim Bau des Gebäudes in den 70er Jahren eine zu dünne Betonschicht aufgetragen wurde und so Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen konnte. Auf diese Weise rosteten die Metall-Elemente.

Wann genau die Arbeiten zur ersten Schadensbeseitigung genau beginnen, konnte Gallas noch nicht sagen. Die Martin-Luther-Gemeinde hat das gleiche Problem, wie viele Bauherren, die derzeit Aufträge zu vergeben haben. Wegen der guten Bau-Konjunktur sind die einschlägigen Unternehmen bestens ausgelastet und haben kaum freie Kapazitäten.

Auf die Gemeinde kommen aber in jedem Fall noch aufwendigere Bauarbeiten zu, denn sie muss die Schäden an der Fassade dauerhaft beseitigen lassen. Wann das geschehen kann und mit welche Kosten die Gemeinde rechnen müsse, sei noch völlig unklar, sagte Gallas: „Wir hoffen jetzt erst einmal, dass der erste Auftrag erledigt wird, dann sehen wir weiter.“

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