Gate to Asia bietet kulinarische Erlebnisreise auf den Spuren der Seidenstraße

dzGastronomie in Bergkamen

Nach dem Corona-Lockdown hat auch das Gate to Asia in Hamm-Sandbochum für seine Bergkamener Gäste wieder geöffnet. Und das Büffet soll es auch wieder geben – in leicht abgeänderter Form.

Bergkamen

, 21.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Betreiberin Li Li Chen und der 65-jährige Inhaber Sircar Mazahar sind vielen Bergkamenern noch in bester Erinnerung, denn beide betrieben zwischenzeitlich ein zweites, großes Gate to Asia in der Marina Rünthe. Seit 2017 konzentrieren sich aber beide auf ihr Ursprungs-Restaurant im ehemaligen Haus Wittnik in Hamm-Sandbochum. Und nach wie vor kommen immer noch viele Gäste aus Bergkamen.

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Mittlerweile wieder, denn mit Corona schlossen sich auch hier vorübergehend die Pforten wie bei so vielen Restaurants. „Wir haben zwei Monate komplett geschlossen und für unsere Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet“, erklärt Li Li Chen, die seit über 20 Jahren in der Gastronomie zu Hause ist, aber so etwas noch nie erlebt hat. „Keine Hochzeiten, Geburtstage, Kommunion oder Konfirmation – wir mussten über 30 große Familienfeiern absagen. Das tut weh.“

Inhaber Sircar Mazahar ist stolz auf seine Außenterrasse, die vor allem an Sommertagen von den Gästen aus Bergkamen stark genutzt wird.

Inhaber Sircar Mazahar ist stolz auf seine Außenterrasse, die vor allem an Sommertagen von den Gästen stark genutzt wird. © Thorsten Teimann

Sircar Mazahar ergänzt: „Dann waren da auch noch die Feiertage wie Pfingsten, Muttertag oder Ostern, an denen der Betrieb in unserem Haus brummt. An diesen Tagen hatten wir immer ein volles Haus“, sagt er und zeigt auf die moderne Terrasse, die an Sommertagen voll besetzt ist. Vor Corona hatte das Gate to Asia im Innenraum Platz für 140 Gäste, nach Corona sind es mit Einhaltung der Abstandsregel nur noch 60. „Damit müssen wir leben. Wir desinfizieren alles regelmäßig und halten uns an die Richtlinien“, sagt der gebürtige Bangladeshi.

Interieur und Speisekarte sind stimmig im Gate to Asia.

Interieur und Speisekarte sind stimmig im Gate to Asia. © Thorsten Teimann

Die Speisekarte bietet alles, was der asiatische Raum hergibt. Mit den Köstlichkeiten aus China, Indien, Japan und der Mongolei, die allesamt frisch zubereitet werden, begibt sich der Gast auf eine kulinarische Erlebnisreise auf den Spuren der Seidenstraße. Fisch und Fleisch sowie tolle Nachspeisen, jeder Geschmack wird bedient.

„Wir werden freitags bis sonntags wieder ein Büffet anbieten – aber anders.“
Li Li Chen, Betreiberin Gate to Asia

Der Renner in wohl jedem asiatischen Lokal wie auch im Gate to Asia ist das vielfältige Büffet. Doch das durften Li Li Chen und ihr Team mit Blick auf die Corona-Schutzverordnung nicht öffnen. Die Betreiberin arbeitet sich dennoch langsam an die Thematik heran: „Wir werden freitags bis sonntags wieder ein Büffet anbieten – aber anders. Die Gäste dürfen die Speisen aussuchen, sich aber nicht selbst bedienen. Das übernimmt in diesem Fall unser Team.“

Das Gate to Asia in Hamm-Sandbochum bietet in asiatischer Atmosphäre Plätze für insgesamt 60 Gäste.

Das Gate to Asia in Hamm-Sandbochum bietet in asiatischer Atmosphäre Plätze für insgesamt 60 Gäste. © Thorsten Teimann

Li Li Chen und Sircar Mazahar hoffen so, dass die Kunden wieder zurück ins Gate to Asia finden, denn: „Eine gewisse Angst ist bei den Gästen immer noch vorhanden. Wir aber tun alles dafür, dass keiner Sorge haben muss. Die Gesundheit ist uns wichtig – und Essen ist gut für die Seele“, lächelt Li Li Chen.

Gastronomie in Corona-Zeiten
  • Restaurants, Kneipen, Eisdielen dürfen wieder öffnen – aber unter strengen Auflagen.
  • Wir nehmen das zum Anlass, uns vor Ort ein Bild zu machen, wie der Betrieb in Corona-Zeiten läuft.
  • In loser Folge stellen wir unsere heimischen Lokale vor.
  • Tische im Gate to Asia können unter Tel. (02389) 4024691 reserviert werden.
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