Gänsehaut-Momente im Gymnasium

dzWeihnachtsmusik

Die Weihnachtsmusik im PZ des Städtischen Gymnasiums erlebt zwar schon ihre 49. Auflage. Trotzdem sind die Zuhörer ergriffen, als alle musikalischen Gruppen der Schule auftreten.

von Klaus-Dieter Hoffmann

Bergkamen

, 17.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Fieberhaft gebastelt haben in den vergangenen Wochen die Schülerinnen und Schüler der Fachgruppe Kunst des Städtischen Gymnasiums. Aus goldener Alufolie mussten sie unzählige Sterne ausschneiden und zusammenkleben, Tannenzweig-Girlanden mit roten Schleifen und glitzernden Christbaumkugeln verzieren.

Und nicht nur die Kreativgruppe hatte plötzlich nur noch Weihnachtliches im Sinn. Auch die Musik-Ensembles und Chöre des Gymnasiums probten auf einmal nur noch weihnachtliche Lieder. Keine Frage, es waren natürlich wieder die emsigen Vorbereitungen für die traditionelle Weihnachtsmusik des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, die im bereits 49. Jahr im PZ aufgeführt wurde und zu der wieder die Eltern, Verwandten und Freunde, aber auch ehemalige Schüler und Lehrer gekommen waren.

Wie immer, haben Susanne Hidalgo, Bettina Jacka, Dorothea Langenbach, Peter Manteufel, Doris Dillkötter, Barbara Markert und Dr. Hans Christian Tacke zusammen mit ihren Ensembles ein buntgemischtes weihnachtliches Musikprogramm einstudiert. Die Moderation des Abends lag in bewährter Weise bei Nils Orlowski.

Gänsehaut-Momente im Gymnasium

Als das B-Orchester „Rudolph, The Red Nosed Reindeer“ spielte, gab es nicht nur etwas zu hören, sondern auch zu sehen. Die Solistin trug eine rote Rentier-Nase und ein angedeutetes Geweih. © Marcel Drawe

B-Orchester macht den schwungvollen Anfang

Das B-Orchester des Bachkreises – des Orchesters von Gymnasium und städtischer Musikschule – machte mit Stücken wie „Rudolph the Red Nosed Reindeer“ und „Hark! The Heralds Angel Sing“ gleich einen schwungvollen Anfang und wurde gefolgt von der Streicher-AG, einer „Mittagsbetreuung“, bei der die Schülerinnen und Schüler zugleich ihre Geigenpraxis vertiefen können. Für die eigene Interpretation von „Jingle Bells“ gab es dann auch richtig viel Applaus. Zusammen mit der Orchesterklasse 5a, einer Art Schnupperkurs für die Fünft- und Sechstklässler, präsentierte die Streicher-AG anschließend „Dicke rote Kerzen.“

Beim „Transeamus“ müssen auch die Gäste singen

„Siehst du das Licht?“ und „Wie die Weihnacht“ waren nur einige der beschwingten Lieder, die dann von den gesangsstarken „Rising Voices“ unter der Leitung von Peter Manteufel vorgetragen wurden. Am Klavier begleitet wurden sie dabei von Lukas Bajon. Dieser konnte dort gleich sitzen bleiben, denn der Oberstufenchor präsentierte anschließend Lieder wie „Last Christmas“ von George Michael und das peruanische „Gloria a dios“.

Beim „Halleluja“ von Leonard Cohen und dem „Gloria und Alleluja“ kamen als Verstärkung die Schülerinnen und Schüler der Oberstufen-Musikchöre und auch das A-Orchester des Bachkreises dazu und sorgten zugleich für viele Gänsehaut-Momente. Nicht fehlen durfte auch bei dieser Weihnachtsmusik das „Transeamus“, bei dem die Gesangstalente der Gäste gefordert waren, die sich dafür auch gleich zu den Chören auf der Bühne gesellen durften.

Großer Auftritt der „Sternendreher“

Spätestens für den Auftritt der „Sternendreher“ waren auch die handwerklich begabten Eltern der Fünftklässler gefordert, denn der absolute Höhepunkt einer jeden Weihnachtsmusik ist traditionell die musikalische Erzählung von der Herbergssuche Maria und Josefs. So werden hier natürlich jedes Mal viele Engel, Hirten und Könige mit ihren bunten Kostümen und goldenen Sternen benötigt, die das Geschehen auf der Bühne mit Ohrwürmern, wie „Sleigh Ride“ und „Komm wir geh’n nach Bethlehem“ bereichern. Zum krönenden Abschluss gab es natürlich wieder das „O, du fröhliche“, das gemeinsam mit allen Gästen gesungen wurde.

Wer die Weihnachtsmusik verpasst hat oder noch einmal erleben möchte, hat dafür am kommenden Mittwoch um 19 Uhr im PZ des Gymnasiums eine weitere Gelegenheit.

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