Fußgänger kommen noch einmal zu Wort – am Ende entscheidet die Stadt

dzFußverkehrs-Check

Bei den Begehungen in Rünthe und Oberaden haben Fußgänger schon einige Probleme aufgedeckt und kommuniziert. Bevor es aber konkrete Vorschläge gibt, kommen sie noch einmal zu Wort.

10.11.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine Flaniermeile in Oberaden und breitere Fußwege in Rünthe – die Erfüllung ihrer Wünsche rückt für Bergkamener Fußgänger bald ein kleines Stück näher. Am Donnerstag, 14. November, haben sie ein letztes Mal die Möglichkeit, im Rahmen des Fußverkehrschecks zu sagen, was sie sich als Fußgänger für Oberaden und Rünthe wünschen. Danach setzten sich die Planer zusammen, um ein Maßnahmenpaket mit Empfehlungen auszuarbeiten.

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Der Abschlussworkshop für den Fußverkehrs-Check, der in Bergkamen und neun anderen Kommunen vom Land durchgeführt wird, soll im Treffpunkt an der Lessingstraße um 17 Uhr starten. Bergkamen hatte sich dafür beworben und den Zuschlag erhalten. Im Rahmen des Checks gab es einen Auftaktworkshop und dann zwei Begehungen vor Ort: Eine Rünthe und eine Oberaden. Begleitet und ausgearbeitet wird der Check vom Zukunftsnetzwerk NRW und von dem Dortmunder Stadtplanbüro Planersocietät, das auch das Maßnahmenpaket vorbereitet.

Das soll übrigens nicht nur Rünthe und Oberaden zugute kommen. Thomas Reichling, Leiter des Amtes für Planung, Tiefbau und Umwelt betonte, dass anhand der Vorschläge für die beiden Stadtteile auch Maßnahmen für den Rest der Stadt ausgearbeitet werden könnten.

Die Stadt entscheidet, welche Vorschläge umgesetzt werden

Was aber genau in Oberaden und Rünthe bzw. den restlichen Ortsteilen konkret umgesetzt wird, steht jetzt noch nicht fest. Reichling hatte zu Beginn des Projektes gesagt, dass einige Vorschläge kurzfristig umgesetzt werden könnten und andere mehr Zeit benötigen – alleine, weil sie von der Politik abgesegnet werden müssen.

Zu den Vorschlägen, die wohl viel Zeit in Anspruch nehmen werden, gehört sicherlich die Jahnstraße. Laut den Planern gibt es in dem Bereich der Nahversorgung viel Potenzial. Dort sind etwa eine große Verkehrsinsel, Sitzmöglichkeiten und Spielmöglichkeiten für Kinder denkbar. Die Jahnstraße könnte einmal eine richtige Flaniermeile werden.

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Während sich in Oberaden an der Jahnstraße einiges tun könnte, sind es in Rünthe eher kleinere Probleme, die punktuell auftreten – wie etwa zu schmale Bürgersteige, schlechte Beleuchtung und wenig Parkmöglichkeiten. Wem noch Punkte einfallen, die bei den Begehungen nicht berücksichtigt bzw. aufgedeckt wurden, der hat am 14. November noch einmal die Chance dazu. Danach gehen die Planer an die Arbeit, damit Anfang nächsten Jahres konkrete Vorschläge vorliegen. Der Rest kommt auf die Stadt an.

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