Freies Internet für Hafenbesucher und Bootsbesitzer: Neue WLAN-Hotspots in Bergkamen

dzInternetausbau schreitet voran

Im Bürgerbüro darauf warten, dass man endlich dran ist, kann ziemlich langweilig sein. Die Wartezeit kann man sich nun am Handy verschönern, denn der Bereich ist jetzt ein WLAN-Hotspot.

Bergkamen

, 08.05.2019, 14:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Marina Rünthe auf dem eigenen Boot entspannen und dabei im Internet surfen. Das war bisher nur jenen möglich, die mit ihren Booten nah am ehemaligen Restaurant „Gate to Asia“ liegen. Der Rest klagte über schlechtes Netz. Das hat nun ein Ende, denn das Hafenbecken wird jetzt flächendeckend mit kostenlosem WLAN versorgt. Wie Thomas Hartl, Leiter Zentrale Dienste im Rathaus, mitteilte, gibt es in der Stadt nun mehrere neue Hotspots. Neben dem Hafen gehören dazu der Wohnmobilstellplatz an der Marina, die Wartezone des Bürgerbüros und die Zuschauertribüne im Ratstrakt. Denn hinter den dicken Wänden des Rathauses gibt es ebenfalls kein gutes Netz.

Sieben Internet-Hotspots für Bürger in Bergkamen

Die Stadt hat nun sieben Hotspots, in die Bürger oder Besucher sich kostenlos einwählen können. Ein großer Kostenaufwand ist das Einrichten dieser Spots für die Stadt nicht, denn sie betreibt die Spots in Zusammenarbeit mit der HeLi Net Telekommunikation. Wo es WLAN in der Stadt gibt, entscheidet nicht die Verwaltung, sondern die Bürger. Zum Beispiel die über schlechtes Netz klagenden Bootsbesitzer Es werden vor allem dort Hotspots eingerichtet, wo viele Menschen sich länger aufhalten und wo das gewöhnliche Netz Probleme macht. Dass am Wohnmobilplatz WLAN zur Verfügung steht ist ein Muss für die Besucher der Stadt. So ein Service sollte laut Hartl auf solchen Plätzen Standard sein.

Weitere Punkte sind zu diesem Zeitpunkt nicht geplant. Wenn jedoch neue Orte auffallen oder von den Bürgern gewünscht werden, dann kann die Stadt schnell darauf reagieren. Von bereits vorhandenen Glasfaserkabeln werden die W-Lan Spots errichtet, die dann die Umgebung mit Internet versorgen.

Einfach in die kostenlosen Internet Hotspots einwählen

Die Nutzung des kostenlosen Internets ist simpel. Wer sich mit seinem Endgerät einloggen will, muss das Netz „HeLiSPOT“ auswählen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren. Dann kann er auch schon lossurfen.

Die Verbindung an den Hotspots sei gut, sagt Hartl. Beschwerden sind bisher keine eingegangen. Wenn allerdings beim Hafenfest Künstler die Bühne rocken und 2000 Leute gleichzeitig ins Netz wollen, dann könnte es doch Probleme geben. „Aber man sollte dann ja lieber Musik hören und nicht im Internet surfen.“

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