Nach der Flut

Flutopfer in Bergkamen haben schon 128.000 Euro Hilfe bekommen

Nach den Überschwemmungen in Oberaden und Heil war die Not groß. Stadt und Land versprachen schnelle Hilfe. Die ersten Betroffenen haben bereits Anträge gestellt – und auch schon Geld bekommen.
Wenn es drauf ankommt, ist die Bergkamener Feuerwehr da. Alle Feuerwehrleute engagieren sich ehrenamtlich, es gibt keine Hauptberufler. © Stefan Milk

Seit dem massiven Hochwasser in Oberaden sind gut zwei Wochen vergangen. Und die ersten Flutopfer haben bereits Hilfsgelder bekommen. Wie die Stadt Bergkamen am Donnerstag mitteilte, hat sie die ersten Anträge bereits geprüft und insgesamt 128.000 Euro an 55 Haushalte ausgezahlt.

Das Geld kommt vom Land, für die Organisation und die Auszahlung sind die Kommunen zuständig. Im Bergkamener Rathaus hat sich eigens ein Team dafür gebildet. „Bis jetzt liegen rund 80 Anträge vor, von denen die allermeisten bereits erledigt sind. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit beträgt lediglich einen Tag“, wird Bürgermeister Bernd Schäfer in der Pressemitteilung zitiert.

Anträge sind weiterhin möglich

Geschädigte können weiterhin Anträge stellen an das Rathaus. Das gelte für private Haushalte und Gewerbetreibende ebenso wie für Land- und Forstwirte, so die Stadt.

Die Anträge sind auf den bereits angekündigten Wegen – online, im Rathaus oder per Post – verfügbar und sollten ausgefüllt an die zentrale, eigens dafür eingerichtete E-Mail-Adresse [email protected] geschickt werden. Dabei sei es hilfreich, auf dem Formular freiwillig die private E-Mail-Adresse anzugeben.

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