„Außergewöhnlich“: Das ist die wohl kürzeste Silvesterbilanz

dzFeuerwehr

Am Neujahrstag häuften sich die Meldungen über Brände oder Unfälle. Die Feuerwehr erlebt selten eine ruhige Silvesternacht. Das kennen auch die Bergkamener. Doch dieses Jahr war alles anders.

Bergkamen

, 02.01.2020, 12:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bilanz zur Silvesternacht fällt für Bergkamen in diesem Jahr sehr kurz aus. Es habe keine üblichen Silvestereinsätze gegeben, sagt Feuerwehrchef Dirk Kemke. Der ersten Einsätze für die Bergkamener Wehr waren die Unfälle auf der Autobahn 2. Gegen kurz vor 2 Uhr musste die Feuerwehr laut Kemke rausfahren. Auf der A2 waren wegen des dichten Nebels mehrere Autos ineinander gefahren. Eine Sichtweite von unter einem Meter erschwerte auch den Feuerwehrleuten das Vorankommen im Nebel. Teils seien Feuerwehrleute ausgestiegen und mit Taschenlampen vor dem Fahrzeug hergelaufen. Die Anfahrt zum Unfallort war laut Kemke „spektakulär“.

Alles andere als spektakulär war indes die Zeit davor. Am Abend gab es lediglich einen Containerbrand am Kaufland in Bergkamen-Mitte. Danach blieb es ruhig. Kemke und seine Kollegen konnten so in aller Ruhe in das neue Jahr hereinfeiern. Dennoch waren sie stets darauf vorbereitet, gerufen zu werden. Denn dass es überhaupt keinen Einsatz geben würde, ahnten sie wohl nicht. „Das ist außergewöhnlich“, so Kemke. Silvestereinsätze habe es in der Vergangenheit immer gegeben. Kemke vermutet, dass die Menschen sich wegen des Wetters besonders aufs Fahren konzentriert haben und so sicher an ihr Ziel kamen. Auch mit den Böllern sind die Bergkamener wohl vorbildlich umgegangen.

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