Am Buchweizenkamp machten sich die Jungschwäne auf die Suche nach einer Wasserfläche. © Feuerwehr Bergkamen
Ein Herz für Tiere

Feuerwehr Bergkamen rettet fünf junge Schwäne im Pferdetransporter

Der trocken gefallene Schwanenweiher an der Erich-Ollenhauer-Straße bringt viel Elend ins Tierreich. Fünf Jungschwäne wurden von ihren Eltern verlassen – doch die Feuerwehr half.

Als Tierretter der besonderen Art entpuppte sich am Sonntagvormittag die Einheit Oberaden der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen. Sie mussten sich um fünf Jungschwäne kümmern, die sich – von den Eltern verlassen – in einem Garten am Buchweizenkamp niedergelassen hatten.

Die Feuerwehr rettete die Jungschwäne vom Buchweizenkamp unter anderem dadurch, dass die Tiere in einen Pferdetransporter verladen wurden und zur Lippe transportiert werden konnten.
Die Feuerwehr rettete die Jungschwäne vom Buchweizenkamp unter anderem dadurch, dass die Tiere in einen Pferdetransporter verladen wurden und zur Lippe transportiert werden konnten. © Feuerwehr Bergkamen © Feuerwehr Bergkamen

Als die Feuerwehrleute im Zuge der Amtshilfe für Polizei und Ordnungsamt eintrafen, saßen die Jungtiere ganz entspannt im Garten. Zunächst wurden sie mit Wasser versorgt und leicht benässt, um den Tieren in der Hitze zu helfen. Die machten sich aber bald darauf selbstständig und liefen in Richtung Jahnstraße. Den Feuerwehrleuten gelang es dann aber doch, sie auf einem umzäunten Grundstück zu halten, bis Kameraden der Einheit einen Pferdetransporter organisiert hatten.

Tiere wieder in die Freiheit entlassen

In diesen wurden die Tiere dann mit viel Geduld verladen und zum Naturfreibad in Heil gefahren. In dessen Nähe wurden die Jungschwäne dann in die Lippe und somit wieder in die Freiheit entlassen.

In der Nähe des Schwimmbads Heil wurden die Jungschwäne wieder in die Freiheit entlassen. © Feuerwehr Bergkamen © Feuerwehr Bergkamen

Ob die Jungvögel dort wieder auf ihre Eltern treffen werden, erscheint unwahrscheinlich. Die Anwohner am Buchweizenkamp vermuteten, dass die Tiere vom trocken gefallenen Schwanenweiher stammten und aufgrund der dortigen Trockenheit von ihren Eltern verlassen wurden – auch wenn Naturschützer zuletzt alles versucht hatten, um das zu verhindern.

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