Fehlende Genehmigung vom Forstamt ist nicht neu für PueD GmbH

dzGesundheitszentrum auf Grimberg 3/4

So überraschend kommt es offenbar nicht, dass die PueD GmbH für den ersten Bauabschnitt ihres Gesundheitszentrums eine Genehmigung vom Forstamt benötigt. Das Problem war offenbar länger bekannt.

Weddinghofen

, 06.08.2019, 16:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das neueste Hindernis für den Bau des Gesundheitszentrums PueD ist nach Aussagen der Stadt Bergkamen gar nicht so neu. Der Bauherr, die PueD GmbH, habe schon beim Kauf des Grundstücks von der RAG Montan-Immobilien (RAG MI) gewusst, dass sie eine sogenannte „Waldumwandlungsgenehmigung“ von der Forstbehörde benötigt, sagte Baudezernent Dr. Hans-Joachim Peters. Offenbar hätte das Unternehmen diese Genehmigung auch schon längst beim Forstamt beantragen können.

Gelände schon vor dem Verkauf gerodet

Nach Angaben von Peters hatte die RAG MI einen Teil des Geländes schon unmittelbar vor dem Verkauf im Jahr 2017 gerodet. In diesem Bereich soll der erste Bauabschnitt mit der Kindertagesstätte entstehen. Die Waldumwandlungsgenehmigung ist trotzdem notwendig, vor allem um die Ersatzpflanzungen zu regeln, die für die Abholzung erforderlich sind. In der Regel müssen an anderer Stelle mehr neue Bäume gepflanzt werden, als abgeholzt worden sind.

Die Baugenehmigung für das Gesundheitszentrum PueD (sprich: Pütt, kurz für: Partner unter einem Dach) ist bereits erteilt. Ein Sprecher der PueD GmbH hatte mitgeteilt, dass das Unternehmen überrascht sei, dass es noch die Genehmigung des Forstamtes benötigt.

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