Corona-Pandemie

Fatale Trendwende: Bergkamen hat meisten Corona-Neuinfektionen im Kreis Unna

Die in den vergangenen Tagen vergleichsweise positive Entwicklung in der Corona-Pandemie findet ein vorläufiges Ende: Bergkamen hat die höchste Zahl von nachgewiesenen Neuinfektionen im Kreis Unna.
Ein Forscher zeigt im Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, wie ein PCR-Test für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus vorbereitet wird. © picture alliance/dpa

In den vergangenen Tagen hat sich der Eindruck verfestigt, dass in Bergkamen eine Trendwende gelungen ist: Die Stadt, die über Wochen fast immer eine der höchsten Zahlen an Neuinfektionen hatte, wies seit mehr als einer Woche nur noch eine geringe Anzahl von positiven Corona-Tests auf. Das hat sich in den 24 Stunden zwischen Mittwoch- und Donnerstagnachmittag dramatisch geändert. Die 13 positiven Corona-Tests, die es in diesem Zeitraum gegeben hat, ist die höchste Anzahl im Kreis – noch vor Lünen mit 12 Neuinfektionen.

Einer der Neuinfizierten hat sich außerdem mit der britischen Virus-Mutation B1.1.7 infiziert, die als deutlich ansteckender gilt. Mittlerweile haben sich in Bergkamen nachweislich schon 14 Menschen mit der Virus-Variante infiziert, die zweithöchste Zahl nach Schwerte (22).

Wegen der hohen Zahl von Neuinfektionen stieg die Zahl der aktiv Infizierten erstmals seit Tagen wieder an – um acht von 59 auf 67. Das sind aber immer noch zehn weniger als am vergangenen Donnerstag.

Als genesen von der Infektion gelten weitere fünf Menschen aus Bergkamen. Seit dem Beginn der Pandemie haben sich 1881 Bergkamener infiziert, 1773 gelten als wieder genesen, 41 sind verstorben.

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