Es gibt nach wie vor Interesse an den Fahrten auf die Halde

dzHaldenfahrten

Bereits im vierten Jahr bietet die Stadt Bergkamen barrierefreie Fahrten auf die Halden an. Das Interesse lässt naturgemäß nach. Aber es melden sich immer noch Menschen, die mitfahren wollen.

Bergkamen

, 30.08.2019, 16:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich hatte die städtische Tourismus-Förderin Simone Reichert gedacht, dass alle Bergkamener, die mit einem Transporter auf die Halde fahren wollen, schon oben waren. Aber die „barrierefreien Haldenfahrten“, die die Stadt zwischen Mai und September einmal im Monat anbietet, fanden auch in diesem Jahr durchaus Resonanz.

In diesem Jahr herrschte Anmeldepflicht

„Sie war zwar nicht so groß wie in den vergangenen Jahren“, sagt Reichert. Aber damit sei auch zu rechnen gewesen. Die Tourismusförderung hatte die ersten Haldenfahrten 2016 angeboten. Da das Interesse seitdem naturgemäß nachgelassen hat, hat sie in diesem Jahr erstmals eine Anmeldepflicht eingeführt. Wer am jeweils letzten Wochenende eines Monats mit Transportern des Deutschen Roten Kreuzes oder der Awo auf die Adener Höhe fahren wollte, musste sich vorher anmelden.

Haldenfahrten im September

Anmeldung ist nötig

Die letzten barrierefreien Haldenfahrten in diesem Jahr stehen am Wochenende 28. und 29. September an. Die Transporter verkehren jeweils von 14 bis 17 Uhr zwischen dem Haldenparkplatz an der Erich-Ollenhauer-Straße und der Adener Höhe. Eine Fahrt kostet 2 Euro. Wer mitfahren will, muss sich bis zum 24. September anmelden bei bei der Stadt Bergkamen, Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Tourismus, Tel. 02307 965 229, E-Mail: tourismus@bergkamen.de an.

Service nicht nur für Menschen mit Handicap

Normalerweise kommt man nur zu Fuß oder mit dem Rad auf die Haldenspitze. Die Stadt hatte die Fahrten eingeführt, um auch Menschen mit einer Gehbehinderung den Ausblick von Bergkamens höchster Erhebung zu ermöglichen. Die Transporter nehmen aber auch Menschen ohne Gehbehinderung mit, wenn diese sich angemeldet haben und ausreichend Plätze vorhanden sind. Von diesem Angebot hätten Einzelpersonen, aber auch Gruppen Gebrauch gemacht, sagte Reichert.

Gedanken über eine neue Form

Deshalb wird sie die Haldenfahrten auch im kommenden Jahr wieder organisieren, kündigte sie an: „Vielleicht überlegen wir uns bis dahin noch eine etwas andere Form, zum Beispiel in Verbindung mit einer Fahrt zur Marina.“ Reichert hat inzwischen festgestellt, dass es durchaus „Wiederholungstäter“ gibt, die die Gelegenheit genutzt haben, um mehrfach auf die Halde zu gelangen. Dieses Interesse freut sie. Einen besonders fleißigen Haldenfahrer kannt sich bereits von einer anderen Aktion der Tourismusförderung: „Er war mehrfach bei der Entdecker-Tour dabei“, berichtet sie.

Neue Ziele für die „Entdeckertour“

Die hatte sie in vergangenen Jahren veranstaltet, damit die Bergkamener touristisch interessante Orte in ihrer Stadt besuchen konnten, die viele Einwohner gar nicht kannten. Reichert will mit dem Arbeitskreis Tourismus gemeinsam überlegen, ob sich diese Aktion wiederbeleben lässt. „Es gibt ja einige neue Attraktionen im Stadtgebiet“, sagte sie. Einige davon könnten vor allem für Familien interessant sein, zum Beispiel der Indoor-Spielplatz „Monkey Island“ in Weddinghofen oder die Hüpfburgen-Halle in Rünthe.

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