Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Es fährt kein Bus zur neuen Musikschule

dzCDU-Antrag

Die CDU hat zwar grundsätzlich keine Bedenken, dass die Musikschule in die ehemaligen Burgschule zieht. Ihr fehlt aber ein Baustein bei der Erreichbarkeit.

Bergkamen

, 24.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Bergkamener Christdemokraten mahnen an, sich auch Gedanken über die Anbindung des neuen zentralen Musikschulstandorts an den Busverkehr zu machen. Die CDU stellt einen Antrag für die gemeinsame Sitzung von Schul-, Bau- und Kulturausschuss, in der die Mitglieder am kommenden Dienstag, 28. Mai, über den Neubau der Burgschule beraten. Dort soll auch die städtische Musikschule einziehen. Die Pläne der Stadt sehen vor, dass in den sogenannten „Cubus“ der Burgschule nicht nur die Verwaltung, sondern auch das Instrumentenlager einziehen. Außerdem sollen auch die meisten Übungs- und Unterrichtsstunden dort abgehalten werden. Nur im Pestalozzihaus soll es noch weiter Musikschulunterricht geben.

Schwieriger Weg für Schüler aus anderen Stadtteilen

Das führt dazu, dass auch die Schüler aus anderen Stadtteilen dort zum Unterricht kommen müssen – zum Teil auch mit ihren Instrumenten. Die CDU hat sich nach der nächsten Bushaltestelle umgeschaut und festgestellt, dass es sich dabei um die Haltestelle der Linie R 12 an der Bruktererstraße handelt. Diese Haltestelle ist einige hundert Meter vom geplanten neuen Standort der Musikschule entfernt. „Wenn wir nicht wollen, dass es grundsätzlich für alle Schüler den Hol- und Bringverkehr durch Verwandte gibt, müssen wir uns Gedanken über die Anbindung durch den Öffentlichen Personennahverkehr machen“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Heinzel.

Von anderen Stadtteilen schwer zu erreichen

Er sieht ohnehin Probleme mit der Anbindung des neuen Standorts, weil er von Stadtteilen wie Rünthe oder Overberge ohnehin nur mit dem Auto zu erreichen ist. Wenn sich die Stadt entschließe, solche zentralen Einrichtungen wie die Musikschule dezentral in den Stadtteilen unterzubringen, müsse sie sich auch Gedanken über die Erreichbarkeit machen. Das gelte besonders für eine Einrichtung, die vor allem von Kindern und Jugendlichen gedacht ist. Heinzel betonte allerdings auch, dass die CDU keine grundsätzlichen Bedenken gegen den Standort hat. „Das ist für uns kein Totschlagargument, sondern nur ein Aspekt, den man bedenken sollte“, sagte Heinzel.

Zentraler Standort sinnvoll

Die CDU gibt auch zu bedenken, dass es sinnvoll sein könnte, solche Einrichtungen wie die Musikschule oder die Stadtbibliothek doch zentral in der Nähe des Busbahnhofs unterzubringen – zum Beispiel in einem „Kulturforum“, das die Stadt im Zuge des Rathaus-Neu- oder Umbaus angedacht hätte. Das sei aber eine sehr langfristige Lösung, räumte Heinzel ein. Dazu müsste das neue Rathaus gebaut, das alte abgerissen und an dessen Stelle das Kulturforum gebaut werden.

Lesen Sie jetzt