Erste Messe in der Barbarakirche nach der Sanierung

dzAm kommenden Sonntag

Wenn die Oberadener Katholiken die erste Messe seit Monaten in der Barbara-Kirche feiern, gibt es Informationen zur Sanierung. Auf einen Umstand ist der Kirchenvorstand sehr stolz.

Bergkamen

, 24.11.2019, 12:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bis vor einigen Tagen hatten noch die Handwerker das Sagen in der Oberadener St. Barbara-Kirche. Am kommenden Sonntag, 1. Dezember, sollen die Gläubigen in die Kirche zurückehren können. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen.

Fast alle Arbeiten sind schon beendet

„Theoretisch könnten in der Kirche sogar jetzt schon wieder Heilige Messen gefeiert werden“, sagt Michael Knippschild, der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes. Die Arbeiten in der Kirche sind eigentlich schon beendet. Die Gemeinde will die Woche bis zur ersten Messe jedoch nutzen, um auch die Orgel wieder für die nächsten Jahrzehnte wieder instand zu setzen.

Die Orgel muss komplett gereinigt werden. Außerdem soll ein Orgelbau-Unternehmen die mehr als 1000 Pfeifen aufbauen und wieder perfekt aufeinander abstimmen. Die Orgel ist komplett zerlegt und gründlich gereinigt worden. Dafür hat der katholische Pastoralverbund sogar das Unternehmen gewonnen, das die Orgel gebaut und vor Jahrzehnten in der Kirche aufgestellt hat. Das Unternehmen Fleiter aus Münster gibt es immer noch.

Erste Messe in der Barbarakirche nach der Sanierung

Die Barbara-Kirche war innen komplett eingerüstet, weil Decke und Wände saniert werden mussten. © Borys Sarad

Informationen zur Sanierung bei der ersten Messe

Die erste Messe in der frisch renovierten Kirche will die Gemeinde am kommenden Sonntag um 10 Uhr feiern. Auch sie wird noch ganz im Zeichen der abgeschlossenen Renovierung stehen. Knippschild will die Arbeiten vor der Messe noch einmal vorstellen. Das ist auch für diejenigen gedacht, die sich er an der Renovierung der 1954/55 gebauten Kirche mit Spenden beteiligt haben.

Jetzt lesen

Kosten- und Zeitrahmen genau eingehalten

Er ist besonders stolz, dass die Renovierung punktgenau abgeschlossen ist. Die Oberadener Katholiken konnten für die Zeit der Renovierung die katholische Kirche im benachbarten Lünen-Beckinghausen mitnutzen – allerdings nur bis zum 1. Advent. Den können sie jetzt wieder in der eigenen Kirche feiern.

„Wir haben etwas geschafft, was sonst bei öffentlichen Aufträgen nicht selbstverständlich ist“, sagt Knippschild, „wir sind pünktlich fertig geworden und wir haben den Kostenrahmen eingehalten“, sagt der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende stolz.

Jetzt lesen

Das hat die Gemeinde geschafft, obwohl es bei der Renovierung der Kirche so ging wie meist bei anderen Gebäuden: Der eine oder andere Mangel fiel erst während der Arbeiten auf. Immerhin wurden die Wände, die Decken und der Fußboden komplett saniert. Jetzt strahlt die Kirche innen in neuem Glanz.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Abrissarbeiten
Mit vielen Bildern: Die alte City ist in wenigen Tagen aus Bergkamen verschwunden
Hellweger Anzeiger Neue Bahnüberführung
Chaos auf der Rotherbachstraße: Umleitung oft durch parkende Autos blockiert