Erst ist Öl im Wasser der Marina, dann geht auch noch das Feuerwehr-Boot kaputt

dzFeuerwehreinsatz

Wegen einer Ölspur auf dem Wasser im Hafenbecken ist die Feuerwehr am Sonntag in die Marina ausgerückt. Für den Bau einer Ölsperre brauchte sie ihr Boot und dabei gab es ein Problem.

Rünthe

, 19.01.2020, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit Ölspuren bekommt es die Bergkamener Feuerwehr öfter zu tun. Die, mit der sie sich am Sonntagnachmittag und -abend beschäftigten musste, befand sich auf dem Wasser - im Hafenbecken der Marina in Rünthe. Dort waren am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr Ölschlieren entdeckt worden. Nicht nur die Feuerwehr rückte aus, sondern auch, wie in solchen Fällen üblich, eine Vertreterin der Unteren Wasserbehörde des Kreises Unna.

Die ganz große Umweltgefahr konnte sie allerdings offenbar nicht erkennen. So entschied sie, dass die Feuerwehr eine Ölsperre auf dem Wasser legen soll. Sie soll verhindern, dass das Öl in den Datteln-Hamm-Kanal gelangt.

Die Aufgabe, die Sperre zu installieren, übernahmen die Löschgruppen aus Rünthe und aus Oberaden. Und die hatten dabei mit einem Problem zu kämpfen: Das Rünther Feuerwehrboot hatte einen technischen Defekt.

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Unterstützung kam von der Feuerwehr in Lünen, die ihr Boot in die Marina schickte. Am frühen Abend begannen die Feuerwehrleute dann, die Plastiksperre auf dem Wasser zu befestigen. Sie soll das Öl bis zum Montag vom Kanal fernhalten. Die Untere Wasserbehörde hat entschieden, dass es ausreicht, wenn es am folgenden Morgen abgepumpt wird.

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