Erdrutsch an der Jahnstraßen-Brücke nicht so schlimm wie befürchtet

dzStarker Regen

An der neuen Bahnbrücke Jahnstraße hat es schon einen Erdrutsch gegeben. Eine erneute Sperrung der Straße ist aber dennoch nicht zu befürchten. Straßen NRW gibt Entwarnung.

Bergkamen

, 28.02.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern, die an diesem Freitag die erst vor einer Woche freigegebende Bahnbrücke Jahnstraße passierten, bot sich ein scheinbar erschreckendes Bild. Der anhaltende starke Regen der vergangenen Tage hatte an beiden Seiten Teile der Böschung mitgerissen, über die die Jahnstraße jetzt führt. Die Netze, die über den frisch ausgesäten Rasen gespannt waren, und jede Menge Boden sind an den Fuß der steilen Böschung gerutscht. Manch einer fürchtete sogar, dass sie repariert und die Straße dafür wieder gesperrt werden muss.

Ein beträchtlicher Teil des Oberbodens ist weggespült worden.

Ein beträchtlicher Teil des Oberbodens ist weggespült worden. © Marcel Drawe

Nur Oberboden abgerutscht

Melanie Nölke, die Leiterin der Bauabteilung bei Straßen NRW in Bochum, gab im Laufe des Nachmittags jedoch schnell Entwarnung. Sie hatte Rücksprache mit dem Bauleiter und dem Tiefbauunternehmen genommen, das immer noch Restarbeiten an der Überführung vornimmt.

Die Tiefbauer hatten die Böschung in Augenschein genommen und festgestellt, dass nur ein Teil des etwa zehn Zentimeter dicken Oberbodens durch die Regenfälle abgespült worden ist. „Das sieht dramatischer aus, als es ist“, zog Nölke ein erstes Fazit. Die Standfestigkeit der Böschung ist nach ihren Angaben nicht beeinträchtigt. Der Schaden soll in den nächsten Tagen wieder repariert werden.

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