Entscheidung über Naturarena soll 2019 fallen

dzNutzung und Gestaltung

Die politischen Gremien sollen sich im kommenden Jahr Gedanken über die Nutzung der geplanten Naturarena machen. Das ist notwendig, um sie entsprechend zu gestalten.

Bergkamen

, 09.11.2018, 13:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bis die ersten Veranstaltungen in der Naturarena über die Bühne gehen, wird es noch einige Zeit dauern. Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich sieht aber jetzt schon die Zeit für gekommen, sich Gedanken über die künftige Nutzung zu machen. Zurzeit schüttet die RAG das Gelände noch an, auf dem die Naturarena auf der Halde Großes Holz entstehen soll. Mit den Schüttungen würden Fakten geschaffen, die sich später nicht mehr ändern lassen, argumentiert Ulrich. Deshalb hält er es für richtig, sich jetzt schon für eine Gestaltung der Arena zu entscheiden, damit bestimmte Veranstaltungen dort möglich sind.

Entscheidung über Naturarena soll 2019 fallen

Im umrandeten Bereich der Halde soll die Arena liegen. Ein Straßenverbindung und Parkplätze gibt es bisher nicht.

Fläche nicht erschlossen

Ohnehin ist es nicht leicht, einen Veranstaltungsort auf der Halde zu schaffen. Bisher fehlen noch die Zuwegungen, Parkplätze und Versorgungsleitungen wie Wasser und Strom, die für Kulturveranstaltungen und Konzerte notwendig sind. „Wir müssen uns jetzt schon entscheiden, wie breit die Rampen am Rand der Arena werden sollen und welches Gefälle sie bekommen“, sagte der Dezernent. Das ist wichtig, weil dort Zuschauerränge entstehen sollen. Außerdem muss klar sein, wo eine Bühne aufgebaut werden soll, damit die Plätze für die Zuschauer entsprechend ausgerichtet werden können. Die Hänge sollen wahrscheinlich Stufen aus Natursandstein bekommen, auf denen Besucher bei den Veranstaltungen sitzen können.

Ulrich hat sich bereits bei einem Ortstermin vor einiger Zeit einen Eindruck von dem Gelände gemacht. Um die über die endgültige Gestaltung entscheiden zu können, müsse zunächst einmal klar sein, wozu die Naturarena überhaupt genutzt werden soll. Denkbar sind Konzerte und andere Kulturveranstaltungen, aber auch eine deutlich lokaler geprägte Nutzung – zum Beispiel für Gottesdienste oder große Schulveranstaltungen unter freiem Himmel. Der Dezernent sieht ohnehin ein Problem für Veranstaltungen, die Eintrittsgeld kosten sollen. „Es ist schwierig, eine Zugangsbeschränkung für das Gelände einzurichten“, sagte er. Nach seiner Ansicht ist es kaum möglich, das gesamte Gelände der Naturarena einzuzäunen – was notwendig wäre, damit niemand ohne Eintritt zu zahlen in die Arena kommt.

Über die geplante Nutzung der neuen Veranstaltungsstätte sollen die politischen Gremien in Bergkamen im kommenden Jahr beraten. Dann soll auch die Entscheidung über die Gestaltung fallen.

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