Ende Januar ist der Weg nach Heil wieder frei – wenn es nicht zu kalt wird

dzBahnüberführung Jahnstraße

Der Landesbetrieb Straßen NRW ist zuversichtlich, dass er die Bahnüberführung an der Jahnstraße Ende Januar freigeben kann. Dafür muss jedoch auch das Wetter mitspielen.

Bergkamen

, 13.12.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei Mal schon hat der Landesbetrieb Straßen NRW die Freigabe der Bahnüberführung an der Jahnstraße verschieben müssen. Eigentlich sollte die Hauptverbindung zwischen Oberaden und Heil schon Ende August befahrbar sein. Es fehlte jedoch der Boden für die Böschung, den das Tiefbauunternehmen erst mit Verspätung bekam.

Freigabe schon zwei Mal verschoben

Vor wenigen Tagen musste der Landesbetrieb den Eröffnungstermin von vor Weihnachten auf Ende Januar verschieben. Das Unternehmen, das die Schutzplanken aufstellen soll, hatte zum vorgesehenen Termin in diesem Monat keine Zeit und kommt jetzt doch erst im Januar.

Melanie Nölke, die Leiterin der Bauabteilung bei Straßen NRW, in Bochum geht davon aus, dass der Landesbetrieb die jetzt vorgesehene Eröffnung Ende Januar diesmal tatsächlich einhalten kann.

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Ein Unwägbarkeit aber gibt es noch für die Tiefbauer und die Behörde: Das Wetter muss einigermaßen mitspielen. Ein plötzlicher Wintereinbruch mit Eis, Schnee und vor allem mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt würden den Zeitplan erneut ins Wanken bringen.

Ende Januar ist der Weg nach Heil wieder frei – wenn es nicht zu kalt wird

Die Bordsteine sind schon größtenteils eingebaut. Die Gehwege fehlen aber noch. © Borys P. Sarad

Obere Asphaltschicht fehlt noch

Der Grund dafür: Die Asphaltierungsarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Zur Zeit wird zwar schon eine Schicht aufgebracht. Die letzte Schicht fehlt aber noch. Nach Nölkes Angaben ist es sinnvoll sie in einem Arbeitsablauf an mehreren aufeinander folgenden Tagen aufzubringen. Das ist ebenfalls für den Januar geplant.

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„Dazu benötigen wir allerdings Temperaturen, die bei mindestens etwa fünf bis acht Grad liegen“, sagt die Leiterin der Bauabteilung. Ob der Januar dafür warm genug bleibt, kann bisher aber niemand vorhersagen. Eine weitere Verzögerung ist daher möglich. Falls es kalt wird, müssten die Straßenbauer erst auf das passende Wetter warten.

Restarbeiten sind auch bei laufendem Verkehr möglich

Wenn der Asphalt aufgebracht ist und die Schutzplanken stehen, sind noch weitere Arbeiten erforderlich – zum Beispiel die Markierungsarbeiten auf der Fahrbahn, Pflanzarbeiten und andere Pflegemaßnahmen. Das alles wird auch noch mindestens einige Wochen in Anspruch nehmen.

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Die Arbeiten sind nach Angaben der Abteilungsleiterin aber auch bei laufendem Verkehr möglich und sollen der Freigabe nicht im Weg stehen.Vor allem die Heiler sind ohnehin genervt von der Baustelle. Sie müssen weite Umwege fahren, um in fast alle anderen Bergkamener Ortsteile zu kommen.

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Schulbusse müssen früher fahren, damit sie pünktlich sind und Landwirte kommen nur schwer zu ihren Flächen südlich des Kanals. Das sorgt für mehr und mehr Ärger – zumal es auch auf der Umleitungsstrecke über die Rotherbachstraße und den Heiler Kirchweg offenbar Probleme gibt.

Ende Januar ist der Weg nach Heil wieder frei – wenn es nicht zu kalt wird

Auch der Kreisel, über den die Wasserstadt erschlossen wird, ist schon weitgehend fertig. © Borys P. Sarad

Strecke ist schon seit fast eineinhalb Jahren gesperrt

Der Weg über die Bahn ist schon seit dem August 2018 gesperrt. Mit Rücksicht auf die Nutzer sollte die Sperrung eigentlich nur etwa ein Jahr dauern.Immerhin ist auch der Kreisverkehr fertig, über den die Wasserstadt später einmal erschlossen werden soll. Auch dort fehlt nur noch die obere Asphaltschicht. Dann ist er zumindest für den Autoverkehr passierbar. Es könne sein, dass auch dort noch der Gehweg fehlt, sagt Nölke – aber auch das fällt unter die Restarbeiten, die noch erledigt werden können, wenn der Verkehr schon wieder über die Straße fließt.

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