Corona-Pandemie

Eine weitere Infektion mit britischer Mutation, aber nur vier neue Infektionen

Nach einem Tag mit vielen neuen Corona-Fällen ist die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektion wieder deutlich gesunken. Beunruhigend ist allenfalls der hohe Anteil der Infektion mit der neuen Virusvariante.
Vier weitere Menschen aus Bergkamen haben sich mit dem Coronavirus infiziert, haben Tests ergeben. (Symbolbild) © dpa

Der Donnerstag markiert möglicherweise doch nicht die Trendwende im Infektionsgeschehen während der Corona-Pandemie in Bergkamen: An diesem Freitag meldet das Kreis-Gesundheitsamt wieder nur vier positive Corona-Tests in Bergkamen. Das sind deutlich weniger als in fast allen anderen Kommunen im Kreis, vor allem als in den Nachbarstädten Werne mit zehn und Kamen mit neuen positiven Tests.

Die Zahlen am Freitag sind aber immer mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten. Das Gesundheitsamt meldet sie schon mittags und nicht – wie von montags bis donnerstags – erst am Nachmittag.

Sorgen macht auch die relativ hohe Rate an Ansteckungen mit der sogenannten britischen Virus-Variante B 1.1.7. In Bergkamen ist sie bei schon 15 Bergkamenern nachgewiesen worden – nach Schwerte (22) die höchste Zahl im Kreis Unna. Die Zahl der aktiv Infizierten ist konstant bei 67 geblieben, weil vier bisher Infizierte nach den Maßstäben des Gesundheitsamtes als wieder genesen gelten.

Seit dem Beginn der Pandemie haben sich schon 1885 Menschen aus Bergkamen mit dem Coronavirus infiziert – das ist bei 50.000 Einwohnern schon mehr als jeder 27. Insgesamt 1777 Menschen sind nach einer Infektion genesen und 41 mit Corona verstorben.

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