Eine Seite der Lippebrücke wird bald gesperrt

dzVorbereitungen für Neubau

Noch hat Straßen.NRW den Auftrag für den Neubau der Lippe-Brücke zwischen Bergkamen und Werne nicht vergeben. Aber in absehbarer Zeit spüren Autofahrer erste Auswirkungen des Projektes.

Rünthe

, 08.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wohl schon im November wird die Brücke halbseitig gesperrt. Verantwortlich dafür ist allerdings nicht Straßen.NRW, sondern der Wasserversorger Gelsenwasser. Der unterhält an der Brücke Leitungen, ebenso wie die Telekom. Und die müssen entfernt und verlegt werden, bevor der Abriss für den Brücken-Neubau beginnen kann.

Wie André Ziegert von Gelsenwasser berichtet, steht der Beginn der Arbeiten unmittelbar bevor. Für den Montag nächster Woche ist das Unternehmen zu einer Besprechung mit Vertretern der Stadt Bergkamen und des beauftragten Bauunternehmens verabredet. Dann soll der Bauzeitenplan aufgestellt und entschieden werden, ab wann die Brücke halbseitig gesperrt wird. Das wäre frühestens ab Montag dem 19. November möglich, erläutert Ziegert. Möglichweiser werden die Absperrschilder und die Baustellenampel, die dann den Verkehr regelt aber auch erst später aufgestellt. Ziegert versprach, die Öffentlichkeit rechtzeitig zu informieren.

Auf jeden Fall soll die Brücke während der Arbeiten für Autos passierbar bleiben. Das gilt auch für die eigentliche Abriss- und Bauphase. Straßen.NRW hält an seiner Ankündigung fest, dass es Vollsperrungen allenfalls an einzelnen Wochenenden geben soll. „Das ist Bestandteil der Ausschreibung“, sagt der zuständige Projektleiter in der Coesfelder Straßen.NRW-Niederlassung, Gregor Ellerkamp. Die läuft zur Zeit. Ellerkamp rechnet damit, dass der Landesbetrieb im nächsten Frühjahr vergeben wird. Die Abrissarbeiten und der anschließende Neubau, die insgesamt zwei Jahre dauern sollen, könnten dann im Sommer beginnen.

Allerdings wird Straßen.NRW bereits schon vorher rund um die Brücke aktiv werden. Um Platz für die Bauarbeiten zu schaffen, müssen die Landesstraßenbauer einige Bäume und Sträucher entfernen lassen. Und das sollte vor dem 1. Februar geschehen – danach sind solche Rodungen gesetzlich verboten, um die brütenden Vögel zu schützen. Ellerkamp hat auch schon festgelegt, wo die Holzfäller tätig werden sollen. Zum einen müssen die Pflanzen zwischen der Lippebrücke und der ehemaligen Eisenbahnbrücke weichen, die jetzt als Rad- und Fußgängerweg dient. Zum anderen will Straßen.NRW auf der Nordseite der Lippe auf dem ehemaligen Zechengelände in Werne Platz für die Baufahrzeuge und -geräte schaffen.

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