Eine neue Stimme beim „Swing in den Heiligabend“

dzAuftritt der Bigband

Die Zahl der Besucher, die am Sonntag zum ersten Mal beim „Swing in den Heiligabend“ waren, blieb überschaubar. Aber auch die Stammgäste der Bigband machten eine Neuentdeckung.

Heil

, 23.12.2018, 21:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die meisten Zuhörer im bestens gefüllten Saal der Öko-Station kannten Jan Schmitt und Jane Franklin. Die zählen schließlich zum vokalen Stammpersonal der Musikschul-Bigband bei ihrem inzwischen schon traditionellen Auftritt am Vorweihnachtsabend.

Aber spätestens, als der Klassiker „It‘s only a Papermoon“ erklang, da merkte auch das Stammpublikum, dass es diesmal eine neue Stimme zu entdecken gab: Die von Rebecca Meßner. Die 23-Jährige aus Werne besucht die Bergkamener Musikschule – wegen der Gesangsklasse von Jane Franklin. Mit der stand sie im Sommer bei der Gesangesrevue auf der Bühne – begleitet von der Bigband. Band-Leaderin Sandra Horn und ihre Musiker waren so angetan von der jungen Sängerin, dass sie sie gleich für das Weihnachtskonzert engagierten – und daran taten sie gut. Für Rebecca Meßner bedeutet der Auftritt mit einer Bigband im Rücken eine neue Erfahrung: „Ich war bisher gewohnt, mit Playback zu singen“, sagte sie vor ihrem Auftritt, den sie mit Bravour absolvierte.

Jazz, Soul und Funk

Damit leistete sie auch einen Beitrag dazu, dass das Publikum in der Öko-Station das bekam, was es vom „Swing in den Heiligabend“ erwartet: Eine Einstimmung aufs Fest im Stil der klassischen Bigband-Ära, aber mit zeitgemäßen Arrangements. Das reichte von einer Swing-Version des Steigerliedes, die stets am Beginn des Weihnachtsauftritts der Bigband steht, über Jazz-Standards bis hin zu einer Erinnerung an die große Zeit des Soul und Funk, die ein Medley mit „The Best of Earth Wind & Fire“ weckte.

Wie in jedem Jahr präsentieren Sandra Horn und ihre Musiker kein reines Weihnachtskonzert, sondern einen Überblick über ihr breites Bigband-Repertoire. Aber natürlich wollten sich die Zuhörer wieder musikalisch auf die Feiertage vorbereiten lassen. Und spätestens, als Jan Schmitt, der den Abend auch moderierte, „White Christmas“ von Irving Berlin anstimmte, breitete sich im Saal die besinnliche Gewissheit aus: Weihnachten kann kommen.

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