Eine Idee, wie die Kreuzung Landwehrstraße/Hansastraße radlerfreundlicher werden könnte

dzNeuer Radweg

Der neue Radweg an der Landwehrstraße ist so gut wie fertig. Die Situation an der Kreuzung mit der Hansastraße ist aber immer noch gefährlich. Der Radverkehrsbeauftragte will das ändern.

Overberge

, 09.05.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit dem neuen Radweg an der Landwehrstraße wird das Radeln dort deutlich sicherer. Aber es gibt immer noch einen neuralgischen Punkt: Die Kreuzung mit der Hansastraße, an der die neue Radler-Trasse auf der südlichen Seite der Landwehrstraße in die Hansastraße mündet. Weil die beiden Einmündungen der Hansastraße versetzt sind, ist die Situation dort ziemlich unübersichtlich, insbesondere für Radfahrer.

Radfahrer müssen Straße überqueren

Und die müssen, wenn sie auf dem neuen Radweg aus Richtung Hamm kommen, mindestens eine, je nachdem wohin sie wollen, auch zwei Fahrbahnen überqueren, um ihren Weg fortzusetzen. Der aktuelle Zustand ist auch dem städtischen Verkehrsbeauftragten Hans Irmisch ein Dorn im Auge. Aber er hat eine Idee, wie sich die Sicherheit für die Radler auf der Kreuzung erhöhen lässt. Wie konkret der Vorschlag aussieht, will Irmisch allerdings noch nicht verraten. Denn er muss ihn noch mit höheren Stellen abstimmen: Mit dem Landesbetrieb Straßen NRW, der für die Landwehrstraße zuständig ist, und mit dem Kreis Unna, dem die Hansastraße gehört.


Kooperation mit Straßen NRW

Irmisch ist aber optimistisch, dass er dort auf offene Ohren stößt. Zumal er auch gar nicht das alleinige Urheberrecht für die Verbesserung der Radfahrer-Sicherheit beansprucht. Die Idee sei in Zusammenarbeit mit Straßen NRW geboren worden, mit dem die Stadt ja auch beim Bau des Radweges kooperierte. Der Landesbetrieb kommt für einen Großteil der Kosten auf. Bei den Überlegungen für die Kreuzung sei es hilfreich gewesen, dass sich zwei Straßen-NRW-Mitarbeiter mit der Situation befasst hätten, die bisher nichts mit der Landwehrstraße zu tun hatten, sagt Irmisch. „Manchmal ist es von Vorteil, wenn man mit einem frischen Blick an so etwas herangeht.“

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Abnahme für den neuen Radweg erfolgt

Die Landesstraßenbauer haben inzwischen auch einen prüfenden Blick auf den neuen Radweg geworfen und ihn für gut befunden. Damit ist die Abnahme erfolgt und der Benutzung des Radweges steht eigentlich nichts mehr im Wege. Allerdings müssen noch Schilder aufgestellt und Markierungen aufgebracht werden. Die sollen die Radler an der Einmündung der Hansastraße davor warnen, dass sie einfach ohne nach rechts und links zu schauen auf die Straße rollen. Jetzt wartet Irmisch darauf, dass das Unternehmen, das diese letzten Aufgaben ausführen soll, Zeit für den Auftrag hat. Erst dann ist der neue Radweg auch ganz offiziell ein Radweg. Die Radfahrer können ihn aber schon benutzen und tun das auch. Und dass sie an einer Straßenquerung aufpassen, sei ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit, meint Irmisch.

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