Gate to Asia: Neuer Interessent für ehemaliges Restaurant in der Marina Rünthe

dzHafen-Immobilie

Die Beta Eigenheim steht kurz vor dem Abschluss eines Mietvertrages für das ehemalige „Gate to Asia“. Gastronomie plant der Interessent nicht. Aber für ein Restaurant ist auch noch Platz.

Bergkamen

, 15.11.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit bald sechs Jahren steht das ehemalige Restaurant „Gate to Asia“ in der Marina leer. Das ändert sich möglicherweise in absehbarer Zeit. Allerdings wird es dann in zumindest einem Teil der Räume kein gastronomisches Angebot geben.

Schon seit längerem verhandelt der Eigentümer der Immobilie, die ebenfalls im Hafen ansässige Beta Eigenheim, mit potenziellen Pächtern, die dort ein „Iron Diner“ mit gesundem Fast Food eröffnen wollen. Womöglich ziehen aber schon vorher andere Mieter in das Gebäude am Hafenplatz ein.

Beta Eigenheim führt sehr konkrete Gesprähche

Wie Achim Krähling, der Geschäftsführende Gesellschafter der Beta, berichtet, laufen Gespräche mit einem Interessenten, die schon sehr konkret sind. „In zwei bis drei Wochen könnten wir zu einem Abschluss kommen“, sagt Krähling.

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Mit wem genau die Beta verhandelt, will er allerdings nicht verraten, solange der Vertrag nicht unterschrieben ist. Gastronomie haben die möglichen neuen Mieter allerdings nicht im Kopf. Nach Krählings Angaben wollen sie die Räume für eine Aktivität nutzen, die keinen Publikumsverkehr anlockt. Auch dazu will der Mann von der Beta nichts genaues sagen, bevor das neue Mietverhältnis nicht in trockenen Tüchern ist.

Die Immobilie am Hafenplatz steht seit Anfang 2015 leer.

Die Immobilie am Hafenplatz steht seit Anfang 2015 leer. © Marcel Drawe

Den Diner-Plänen stehen die laufenden Verhandlungen im übrigen nicht im Wege. Nachdem die Beta jahrelang vergeblich nach einem Pächter für die ziemlich große Gesamtfläche gesucht hatte, änderte sie ihr Konzept im vergangenen Jahr. Sie unterteilte das Gebäude in mehrere Zonen, die sie unabhängig von einander vermarket – mit dem ausdrücklichen Ziel, dass nicht allein Gastronomie in das frühere „Gate to Asia“ einziehen müssen. Damit hatte sie offenbar Erfolg.

Auch die Diner-Pläne sind noch aktuell

Die Chancen, dass es demnächst am Hafenplatz wieder etwas zu essen und zu trinken gibt, stehen aber wohl auch nicht schlecht. Der Gesprächsfaden zu den möglichen Diner-Betreibern ist ebenfalls nicht abgerissen, sagt Krähling.

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Sie wollen in der Marina einen deutschen Ableger des „Iron Diner“ eröffnen, das das aus der TV-Auswanderer-Sendung „Good Bye Deutschland“ bekannte Body-Builder-Paar Caro und Andrea Robens auf Mallorca führt.

Dass sich dieses Vorhaben etwas länger hinzieht, scheint Krähling nicht als schlechtes Zeichen zu werten, er bleibt geduldig. Immerhin gingen die Restaurant-Gründer in Zeiten der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Ungewissheiten ein ziemliches Risiko ein, meint er.

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