Ein Abend für George Harrison

Konzert in der Martin-Luther-Kirche

In einem Konzertabend präsentieren Musiker die Stücke des Ex-Beatle George Harrison. Dabei hört das Publikum auch einige überraschende Neu-Interpretationen.

von Klaus-Dieter Hoffmann

Oberaden

, 18.11.2018, 13:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Abend für George Harrison

Beim George-Harrison-Abend präsentierten die Musiker einen Querschnitt durch das musikalische Schaffen des im Jahr 2001 verstorbenen Ex-Beatle. © Marcel Drawe

Mit einem Benefiz-Konzert der Extraklasse würdigten in der proppenvollen Martin-Luther-Kirche unter dem Titel „While My Guitar Gently Weeps“ viele Musiker das Leben und das kreative Schaffen von George Harrison, dem „dritten Beatle“, der zum Leidwesen aller Beatles-Fans viel zu früh im Jahr 2001 an Krebs verstarb.

Alle Harrison-Stücke fanden an dem Abend keinen Platz. Um aber repräsentativ zu sein, haben die kreativen Macher des Abends einen Bogen gespannt, von Harrisons erstem Lied „Don’t Bother Me“, über „Flower Power“ und „Hare Krishna“, bis zu seinem letzten, posthum veröffentlichten Song „Brainwashed“. Die Moderation übernahm Pfarrer Daniel Jung.

Mit einem psychedelisch angehauchten „Marwa Blues“ wurden die vielen Zuhörer zu Beginn des Konzerts von Tobias Heinke, dem Leiter des Kirchenchores Oberaden, am Piano auf den musikalischen Abend eingestimmt.

Satten Gitarrensound gab es von der „Gitarrengruppe Oberaden“. Mit „Do You Want to Know a Secret“ folgte gleich auch der erste Song, den Harrison auf einem Beatles-Album gesungen hatte. „Alexandra Schramm und ihre Freunde“, Tobias Heinke, Jan Ole Finke, Christian Fehst und Reinhard Chudaska begeisterten das Publikum mit Ohrwürmern wie „Handle with Care“.

Ganz anders waren die Interpretationen des dritten Ensembles um Sängerin Julia Kropp, die am Konservatorium Arnheim an ihrem Bachelor arbeitet. Mit „Here Comes the Sun“, „Something“ und „My Sweet Lord“ in einem neuen musikalischen Gewand und zum Teil sogar etwas literarisch, sang Julia Kropp mit markanter Stimme zur virtuosen Solo-Bass-Gitarre von Christoph Chudaska.

Am Ende gab es stehenden Applaus für die Musiker und auch für Jörg Schramm, der als Sound-Master für den guten Ton gesorgt hatte. Der Erlös des Abends geht wie immer an die Schule in Princesstown in Ghana. Darüber hätte sich George Harrison bestimmt riesig gefreut.

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