Ehemals geräumte Häuser: Einige Auflagen sind ein Fall für den Anwalt

dzTöddinghauser Straße

Die Stadt hat weitere Brandschutzauflagen für die ehemals geräumten Häuser an der Töddinghauser Straße gemacht. Die meisten arbeitet der Verwalter ab, aber einige beschäftigen die Anwälte.

Bergkamen

, 05.12.2019, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als die Bewohner der beiden Hochhäuser Töddinghauser Straße 135 und 137 im September nach vier Monaten wieder in ihre Wohnungen durften, war klar, dass sie noch weitere Brandschutzauflagen erfüllen müssen. Die liegen Hausverwalter Jörg Berchem mittlerweile vor. Die gute Nachricht: Sie sind nicht so gravierend, dass sie zur großen Belastung für die Wohnungseigentümer werden.

Einen ganzen Teil der Maßnahmen hat Berchem auch schon in Auftrag gegeben, damit sie abgearbeitet werden. Bei zwei, drei Forderungen der Stadt muss er aber erst einmal abwarten. Zurzeit prüfen Anwälte, ob sie tatsächlich berechtigt sind.

Die Stadt hatte die Häuser nach einem Brand in den benachbarten Turmarkaden Mitte Mai wegen erheblicher Brandschutzmängel für unbewohnbar erklärt. Die knapp 100 Bewohner hatten sie damals innerhalb von wenigen Stunden verlassen müssen.

Sie waren zum Teil in der städtischen Notunterkunft untergekommen, einige wohnten monatelang bei Freunden oder Verwandten. Einige Mieter zogen ganz aus.

Erst nachdem die Stadt einen neuen Gutachter eingeschaltet hatte, war klar, welche Maßnahmen notwendig waren, um die Häuser wieder bewohnbar zu machen.

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